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Arnulf Rainer: »Tiefseekreuz«

Exklusiv für die Zeit

Arnulf Rainer: »Tiefseekreuz«

Limitierte Sonderedition für DIE ZEIT – zum exklusiven Subskriptionspreis
 

Rahmung

 
€ 3.490,00 Preise inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten
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Arnulf Rainer: »Tiefseekreuz«

Die neue ZEIT EDITION KUNST – exklusiv für ZEIT-Leser

Nach der herausragenden Edition Heinz Macks setzt DIE ZEIT ihre hochwertige Kunstreihe mit Arnulf Rainer fort. In bewährt enger Kooperation mit dem Düsseldorfer Kunstverlag Galerie Till Breckner erscheint die Kaltnadelradierung »Tiefseekreuz« in einer auf 40 Blätter nummerierten und handsignierten Edition.

DIE ZEIT präsentiert in ihrer exklusiven EDITION KUNST das »Tiefseekreuz« des großen österreichischen Gegenwartskünstlers Arnulf Rainer. Anlässlich seines 85. Geburtstages erscheint diese exklusive, auf 40 Exemplare limitierte ZEIT-Sonderedition. Der vielfach preisgekrönte Künstler und mehrfache documenta-Teilnehmer schrieb mit seinen berühmten Übermalungen Kunstgeschichte. Die Kaltnadelradierung »Tiefseekreuz« ist ein faszinierendes Beispiel für Rainers umfangreiches grafisches Schaffen.

Sichern Sie sich jetzt Ihr exklusives Exemplar aus der auf 40 Werke limitierten Edition – bis zum 31. Dezember 2015 sparen Sie 400 €*!

*Exklusive Subskriptionspreise (mit Rahmung A, B, C oder ohne Rahmung) bis zum 31.12.2015. Zzgl. 9,95 € Versandkosten innerhalb Deutschlands. Lieferzeit inkl. Rahmung 10–15, ohne Rahmung 5–10 Werktage. Der Katalog wird getrennt zu dem Werk ausgeliefert. Aufgrund der Limitierung der Edition kann keine Gewähr für eine Berücksichtigung der Bestellung insgesamt bzw. der bestellten Menge übernommen werden.

Vorteile unserer Edition

 
JEDES BLATT IST HANDSIGNIERT: Gedruckt auf feinstes Büttenpapier. Jedes Werk wird vom Künstler handsigniert und nummeriert.
 
STRENG LIMITIERTE AUFLAGE: Exklusive und limitierte Auflage von nur 40 Exemplaren.
 
HOCHWERTIGE RAHMUNG: Wählen Sie für Ihre Radierung eine konservatorische Rahmung der Manufaktur CONZEN, mit Abstandshalter hinter Acrylglas, in 3 edlen Varianten: A: Schlichtes Galerieprofil mit matter, grauschwarzer Lackierung auf Eiche. B: Bauhausprofil mit vergoldeter Sichtkante in echtem Weißgold auf schwarzem Poliment. C: Kantiges Galerieprofil in mattem Silber auf schwarzem Poliment.
 
UNSER ANGEBOT NUR FÜR ZEIT-LESER Bis zum 31. Dezember 2015 sparen Sie 400 € und erhalten zusätzlich einen handsignierten Katalog sowie 2 Freikarten für die »Retrospektive«. SUBSKRIPTIONSPREISE BIS ZUM 31.08.2015*: Rahmung A: 3.750 € | B: 3.820 € | C: 4.220 € Ohne Rahmung: 3.490 €

»Das Kreuz ist meine Grundfigur geworden. Mir fällt einfach nichts anderes ein, was mich so herausfordert und in Arbeitswut und Fleiß bringt; deswegen nehme ich es immer wieder auf … «

- Arnulf Rainer

Anlässlich des 85. Geburtstages des großen Gegenwartskünstlers Arnulf Rainer und der Eröffnung der Retrospektive zu seinem Werk im Museum Frieder Burda in Baden-Baden erscheint jetzt exklusiv für DIE ZEIT die limitierte Sonderedition als fantastische Adaption seines bekanntesten Motivs: Das »Tiefseekreuz«.

Der vielfach preisgekrönte Künstler und mehrfache documenta-Teilnehmer zählt zu den Begründern der informellen Malerei in Österreich. Mit seinen berühmten Übermalungen eigener aber auch der Werke anderer Künstler schrieb Arnulf Rainer Kunstgeschichte.

Die wichtigsten Museen der Welt, von New York über Paris bis Berlin haben sein umfangreiches Werk in zahlreichen Ausstellungen gewürdigt. Bis heute arbeitet Arnulf Rainer täglich in seinem Atelier.

Arnulf Rainer: »Tiefseekreuz«

Linie für Linie entsteht ein faszinierendes Werk

Es gibt wenige geometrische Figuren, die von ähnlich großem Symbolgehalt sind wie das Kreuz. Nicht nur die sakrale Interpretation, sondern ebenso seine Allgegenwart im tagtäglichen Leben bringt uns das Kreuz auf vielfältigste Weise näher. Der darin liegenden Herausforderung stellt sich Arnulf Rainer und gibt seinen radierten Kreuzen eine ganz eigenständige Bedeutung.

Basis ist die kreuzförmige Platte, Kreuz-Raum und Bild-Raum in einem. Linie für Linie, mal mit willentlicher Kraft, mal mit leichtem Schwung gesetzt, füllt sich der Raum der streng geordneten Fläche; Linie für Linie gräbt sich der Sichel, die Nadel ins Metall, ihre im Material hinterlassenen Spuren werden sich als Zeichnung im Druck zeigen.

So ist die Druckplatte nicht länger nur ein Medium zum Transport einer Bildidee. Sie fungiert darüber hinaus wie ein Archiv, wie ein Container, in den manchmal über Jahre und Jahrzente hinweg Ideen und Zeichenkust des Arnulf Rainer Linie für Linie gelagert, hinein gegraben und erhalten bleiben.

Details »Tiefseekreuz«

Papierformat: 67,0 x 50,0 cm
Technik: Kaltnadelradierung auf Zink
Jahr: 2002 / 2014
Papier: Zerkall-Bütten 340g
Limitierte Auflage: 40 Exemplare

Drei Rahmenvarianten zur Auswahl

Besondere Rahmung für ein Besonderes Kunstwerk

Es wurden in Zusammenarbeit mit dem Galeristen und dem Zeitverlag drei geradlinige Profile in unterschiedlichen Ausführungen und Materialien ausgewählt, die die speziellen Aspekte der Radierung – sei es die Grundform des Kreuzes, den expressiven Charakter der eingeritzten Gravuren oder die farbige Oberfläche - optimal hervorheben.

Die Radierung wird von CONZEN, einem der führenden Dienstleister für Kunst in Europa, konservatorisch, mit säurefreiem, altersbeständigem Karton mit Abstandshalter hinter Acrylglas mit 90% UV-Schutz und reversibler Montage staubdicht gerahmt.

Paket Rahmung A- € 3.750,00

Schlichtes Galerieprofil mit matter, grau- schwarzer Lackierung auf Eiche. Profilbreite in 2,0 cm, Profilhöhe in 2,8 cm

Rahmung wählen

Paket Rahmung B - € 3.820,00

Bauhausprofil mit vergoldeter Sichtkante in echtem Weißgold (12 Karat) auf schwarzem Poliment und Rücken in Altschwarz auf Holz. Profilbreite 2,5 cm, Profilhöhe 4,3 cm

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Paket Rahmung C - € 4.220,00

Kantiges Galerieprofil in mattem Silber auf schwarzem Poliment, über Eck gearbeiteter Vergolderrahmen. Profilbreite 3,0 cm, Profilhöhe 3,3 cm

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Die Kunst

Arnulf Rainers Übermalungen

In den 1950er Jahren schuf Arnulf Rainer die durch ihn berühmt gewordene Kunstform der Übermalung, auch als Überdeckung bezeichnet. Zunächst sind es fast monochrome Übermalungen, die dunkle Bilder entstehen lassen. Später verwendet Arnulf Rainer vorrangig eigene, aber auch fremde Platten, auf denen zu einem großen Teil Fotografien zu finden sind. In vielen Fällen fertigt Arnulf Rainer die Fotos selbst an. Als das wichtigste Motiv bildet sich für Arnulf Rainer das Kreuz heraus.

Die mehrfache Gravur kreuzförmiger Druckplatten beschreibt Rainer als Kruzifikation. Immer wieder bearbeitet Rainer das Material, was teilweise zu einer vollständigen Überdeckung der in die Form eingeschlossenen Fläche führt. Nachdem das vollendet ist, wird die Platte erwärmt und gleichmäßig mit Farbe bestrichen. In der Druckerpresse überrollt die Walze leicht angefeuchtetes Bütten und überträgt die Grafik in Farbe auf das Papier. So entsteht jedes Blatt als Kunstwerk für sich.

Übermalungen gelten für Rainer als Mittel, um den Gehalt von Bildern zu erkunden. Meist reicht eine kleine Veränderung aus, um die Aussage eines Bildes zu verändern und eine andere Wirkung zu erzielen. Seine Übermalungen sind nicht geplant, sondern entstehen prozesshaft, oft über Jahrzehnte hinweg. Fertig ist ein Bild nach Aussage des Künstlers nie.

»Es ist wahrscheinlich, dass alle meine Platten einmal im Schwarz, d.h. in einer völligen Bekratzung enden, aber das ist ein weiter Weg, den ich täglich mühsam weiterkämpfe, da ich, in die Straße und nicht in das Ziel verliebt, absolut nichts überspringen will.«

Der Künstler

Arnulf Rainer

Arnulf Rainer ist weltweit einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart. 1929 in Baden bei Wien geboren, gilt er als Mitbegründer der informellen Malerei in Österreich und war mehrfacher documenta-Teilnehmer. Im Œuvre des seit 1995 emeritierten Professors der Wiener Akademie der bildenden Künste besitzt neben der Malerei insbesondere die Grafik einen herausragenden Stellenwert.

Arnulf Rainers künstlerischer Weg beginnt mit mehrfachen Versuchen, sich den Strukturen von Akademiebetrieben unterzuordnen – in allen Fällen schlägt dies nach wenigen Tagen fehl. Vorrangig autodidaktisch entwickelt Rainer sein Werk. Sind seine frühen Arbeiten zu Beginn der 1940er Jahre noch dem phantastischen Realismus zuzuordnen, beginnt er einige Jahre später mit seiner experimentellen Suche nach neuen Wegen in der Malerei.

Anfang der 1950er Jahre experimentiert Rainer zunächst mit »Blindmalerei« wobei er mit geschlossenen Augen malt und dabei Oberflächen verdichtet oder den Ausdruck von Linien durch wiederholtes Überzeichnen steigert. Mitte der 1950er Jahre wird dieses Arbeiten von ersten zunächst monochromen Übermalungen abgelöst. Später, ab den 1960er und 70er Jahren, setzt Rainer auch Fotos, Grafiken und fremde Kunstwerke ein. Immer wieder bearbeitet und verändert er Motiv-Vorlagen. Es entstehen Totenmasken, gotische Christus-Bilder, Madonnen-Darstellungen. Gerne überzeichnete er auch Künstlerköpfe wie von Picasso oder van Gogh. Als eines seiner wichtigsten Motive gilt das Kreuz.

In den 1990er Jahren treten Transparenzen und Farbigkeit in das Werk Rainers. Sie erzeugen Kontraste zu den zum Teil groben Strukturen seiner Arbeiten. Zunehmend wendet sich Arnulf Rainer zudem der Fotografie zu, wobei er seine Aufnahmen mit Übermalungen weiterbearbeitet oder bereits bestehende Fotografien ein zweites Mal mit individuellen Farbfiltern abfotografiert. Bis heute arbeitet Arnulf Rainer in seinem Atelier.

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