ZEIT-Edition
Die 12 historischen Krimis

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»Historische Kriminalromane« – Die 12 Krimis im Detail

Übersicht

  • Robert Harris: Pompeji

    Pompeji, 79 nach Christus, reichste Stadt der römischen Weltmacht, Oase der Schönen und Mächtigen: Der junge Wasserbaumeister Attilius kommt einer skrupellosen Verschwörung auf die Spur, doch seine Nachforschungen werden überschattet von den unheimlichen Vorzeichen einer drohenden Apokalypse.

    Mit einer Krimi-Analyse von ZEIT-Autor Tobias Hürter:

    Wurde die ausgeklügelte Wasserversorgung im Römischen Reich das Ziel eines Sabotageaktes? In »Pompeji« erfindet Robert Harris eine spannende Krimihandlung in den letzten Tagen vor dem Ausbruch des Vesuvs am 24. August 79 und lässt dabei Gesellschaft und Intrigen des Römischen Reichs lebendig werden. In einem exklusiven Anhang zum Roman erläutert die ZEIT-Redaktion Roman und Realität in »Pompeji« und zeigt die historischen Hintergründe der Epoche auf.

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    Anno 79
    304 Seiten
  • Robert van Gulik: Nagelprobe in Pei-tscho

    Richter Di ist eine nahezu mythische Figur des chinesischen Bewusstseins, Schiedsmann und Rächer der Entrechteten. Noch lange nach seinem Tod wurden seine Heldentaten in der chinesischen Folklore gefeiert und sind bis heute im kulturellen Gedächtnis präsent. Die »Nagelprobe in Pei-tscho« ist ein tragischer Fall für den Richter, denn sie stellt nicht nur sein kriminalistisches Gespür auf die Probe, sondern auch seine berufliche Ehre und seine Gefühle.

    Mit einer Krimi-Analyse von ZEIT-Autorin Angela Köckritz:

    Schuld, Sühne, Vergebung, Gerechtigkeit – diese Werte scheinen allen Kulturen gleichermaßen zugrunde zu liegen, ob im China der Tang-Dynastie oder in unserer heutigen Welt. Das ist eine der Erkenntnisse, die aus der Lektüre dieses außergewöhnlichen Krimis erwachsen. In einem exklusiven Anhang zum Roman erläutert die ZEIT die historischen Hintergründe von »Nagelprobe in Pei-tscho« und zeigt die Entwicklungen im chinesischen Rechtssystem auf.

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    Anno 664
    208 Seiten
  • Peter Tremayne: Das Konzil der Verdammten

    Autun im Jahre 670: Noch vor Beginn des Konzils im Burgund kommt es zu Handgreiflichkeiten zwischen den kirchlichen Würdenträgern. In der Nacht wird ein irischer Bischof ermordet. Schwester Fidelma und Bruder Eadulf werden bei ihren Ermittlungen durch frauenfeindliche Klosterregeln behindert. Unter Einsatz von Leib und Leben decken sie finstere Dinge im Lande und in der Abtei auf.

    Mit einer Krimi-Analyse von ZEIT-Autorin Martina Hartmann:

    Peter Tremayne lässt im »Konzil der Verdammten« eine rhetorisch brillante, emanzipierte und kluge junge Frau ermitteln, wie sie niemand in einem mittelalterlichen Kloster erwartet hätte. Hätte eine Schwester Fidelma wirklich so existieren können? In einem exklusiven Anhang zum Roman erläutert die ZEIT-Redaktion Roman und Realität im »Konzil der Verdammten« und zeigt die historischen Hintergründe der Epoche auf.

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    Anno 670
    336 Seiten
  • Frank Schätzing: Tod und Teufel

    Köln im Jahr 1260: Jacop der Fuchs, ein liebenswerter Dieb und Herumtreiber, wird unfreiwillig Zeuge eines Mordes. Er sieht, wie eine düstere Gestalt den Kölner Dombaumeister vom Gerüst in den Tod stößt. Aber er selbst muss auch gesehen worden sein. Denn jeder, dem Jacop diese Geschichte erzählt, ist kurze Zeit später tot. Dem jungen Mann wird schnell klar, dass er nur eine Chance hat, seine Haut zu retten. Er muss den Täter entlarven, bevor auch er zu seinem Opfer wird ...

    Mit einer Krimi-Analyse von ZEIT-Autor Michael Wessel:

    In seinem minutiös recherchierten Krimi »Tod und Teufel« zeichnet Frank Schätzing ein authentisches Porträt der hochmittelalterlichen Handelsmetropole Köln und konstruiert aus dem wahrhaft rätselhaften Tod des Dombaumeisters Gerhard und mithilfe seiner reichen Fantasie eine Geschichte, wie sie wirklich hätte stattfinden können. In einem exklusiven Anhang zum Roman erläutert die ZEIT-Redaktion Fakt und Fiktion in »Tod und Teufel« und erklärt die historischen Hintergründe der Epoche.

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    Anno 1260
    448 Seiten
  • Christopher J. Sansom: Pforte der Verdammnis

    England, im Jahre 1537: Die Reformation ist in vollem Gange, Heinrich VIII. hat sich selbst zum Oberhaupt der Kirche ernannt, und unter Thomas Cromwells Befehl reisen Kommissare durchs Land, die die Klöster inspizieren sollen. Im Kloster von Scarnsea an der Südküste Englands sind derweil die Dinge gänzlich außer Kontrolle geraten. Einem von Cromwells Kommissaren ist dort mit einem einzigen Säbelhieb der Kopf vom Rumpf abgetrennt worden. In der folgenden Nacht wird ein schwarzer Hahn auf dem Altar geopfert. Wer steckt dahinter? Und warum? Matthew Shardlake, Rechtsanwalt und lange Zeit ein Befürworter der großen Reformation, wird von Cromwell nach Scarnsea beordert, um die Sachlage zu klären. Die Ermittlung wird für ihn auch zu einer Abrechnung mit den eigenen Werten.

    Mit einer Krimi-Analyse von ZEIT-Autor John F. Jungclaussen:

    In »Pforte der Verdammnis« lässt Christopher Sansom neben den Mordermittlungen in einem winterlichen, ungastlichen Kloster die brutale Geschichte der Reformation in England anklingen. Der Ermittler muss bei seiner Arbeit erkennen, dass hinter dem religiös begründeten Reformationseifer auch ganz säkulare Interessen herrschen – ein Phänomen, das auch im 21. Jahrhundert nicht unbekannt ist. In einem exklusiven Anhang zum Roman erläutert die ZEIT-Redaktion Roman und Realität in »Pforte der Verdammnis« und zeigt die historischen Hintergründe der Epoche auf.

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    Anno 1537
    400 Seiten
  • David Liss: Die Papierverschwörung

    London zu Beginn des 18. Jahrhunderts: Das neue Zauberwort »Aktien« macht die Runde. Die Exchange Alley, Mutter der Wall Street, wird Schauplatz nie gekannter Eitelkeiten. Spekulanten und Glücksritter betreten das Parkett, und Tausende von naiven Geldanlegern folgen ihnen. Doch dann kommt es zur »South Sea Bubble«, dem ersten Börsencrash der Geschichte. Einige wenige haben sich gesundgestoßen, viele andere sind ruiniert. War Betrug im Spiel? Benjamin Weaver, ehemaliger Berufsboxer und schwarzes Schaf einer angesehenen Kaufmannsfamilie, will den Mord an seinem Vater aufklären – und kommt dabei einem riesigen Skandal um gefälschte Aktien auf die Spur …

    Mit einer Krimi-Analyse von ZEIT-Autor Wolfgang Uchatius:

    David Liss vermag es, in der »Papierverschwörung« eine packende Krimihandlung zur Geschichtsstunde über die Anfangstage des modernen Aktienhandels und die absurden Verheißungen und Abgründe des schnellen Gewinns zu machen. In einem exklusiven Anhang zum Roman erläutert die ZEIT-Redaktion Roman und Realität in der »Papierverschwörung« und zeigt die historischen und ökonomischen Hintergründe der »South Sea Bubble« auf.

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    Anno 1719
    544 Seiten
  • Petra Oelker: Mit dem Teufel im Bunde

    Hamburg, anno 1772: Die Stadt ist in Unruhe – der Turm der ehrwürdigen St. Katharinen-Kirche droht umzustürzen und soll in einem geradezu teuflischen Verfahren von Baumeister Sonnin ins Lot gebracht werden. Dann wird plötzlich die reiche Kauffrau Sibylla van Keupen erschlagen – ausgerechnet in der Katharinenkirche. Ein böses Omen. War es der Baumeister? Ihre altjüngferliche Schwägerin? Oder die Kunstblumenmacherin? Rosina Vinstedt, Weddemeister Wagner und die Kaufmannsfamilie Herrmanns ermitteln und stoßen auf eine Mauer des Schweigens.

    Mit einer Krimi-Analyse von ZEIT-Autorin Hella Kemper:

    In »Mit dem Teufel im Bunde« lässt Petra Oelker ihre Heldin nicht nur einen Mord aufklären, sie zeichnet auch ein lebendiges Porträt der Hansestadt und ihrer großbürgerlichen Kaufmannsfamilien zur Zeit der Aufklärung. In einem exklusiven Anhang zum Roman erläutert die ZEIT-Redaktion Roman und Realität in »Mit dem Teufel im Bunde« und zeigt die historischen Hintergründe der Epoche auf.

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    Anno 1772
    336 Seiten
  • Dieter Hirschberg: Tagebuch des Teufels

    Justizrat E.T.A. Hoffmann schreibt an einem großen Roman, mit dem er endlich den literarischen Durchbruch schaffen will: »Die Elixiere des Teufels«. Wenn ihm nur nicht immer sein Juristenalltag in die Quere käme. Diesmal geht es um einen Gattenmord: Eine tugendhafte Baronin hat ihren schurkischen Ehemann erstochen. Das jedenfalls behaupten mehrere Zeugen. Ein ziemlich klarer Fall also. Der sich unerwartet zu einem mysteriösen Komplott entwickelt, in dem Hoffmann wider Willen eine Rolle spielt. Dahinter scheint ein geradezu teuflischer Drahtzieher zu stecken, der ihm stets einen Schritt voraus ist. Bis der Unbekannte schließlich die Maske fallen lässt ...

    Mit einer Krimi-Analyse von ZEIT-Autorin Christina Schneider:

    E.T.A.Hoffmann, uns maßgeblich als Schriftsteller, Komponist und Zeichner der Romantik bekannt, wird im »Tagebuch des Teufels« in seiner Funktion als Justizrat zum Ermittler in einem mysteriösen Mordfall. Dieter Hirschberg macht eine historische Person zum Hauptdarsteller in einem fi ktionalen Kriminalfall: Was ist hier noch Wahrheit, was erfunden? In einem exklusiven Anhang zum Roman erläutert die ZEIT-Redaktion Roman und Realität im »Tagebuch des Teufels« und zeigt die historischen Hintergründe der Epoche auf.

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    Anno 1814
    288 Seiten
  • Caleb Carr: Die Einkreisung

    New York 1896: Unter Polizeichef Theodore Roosevelt kommt es zu einem grauenvollen Mord, der sich als Teil einer ganzen Mordserie erweist. Mit den Ermittlungen wird Dr. Kreisler beauftragt, ein Vorläufer Sigmund Freuds. Gegen erbitterte Widerstände des weitgehend korrupten Polizeiapparats gelingt es ihm, mittels eines detaillierten Psychogramms den Mörder einzukreisen.

    Mit einer Krimi-Analyse von ZEIT-Autor Tobias Gohlis:

    Was uns heute als »Profiling« durch verschiedene Fernsehserien längst zum geläufigen Begriff geworden ist, war im viktorianischen Zeitalter noch gänzlich unbekannt. Caleb Carr beschreibt das sukzessive Herantasten an den Mörder minutiös und liefert damit den Vorläufer zu allen heutigen Psychokrimis. In einem exklusiven Anhang zum Roman erläutert die ZEIT-Redaktion Roman und Realität in »Die Einkreisung« und zeigt die historischen Hintergründe der Epoche auf.

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    Anno 1896
    512 Seiten
  • Robert Hültner : Inspektor Kajetan und die Betrüger

    München, in den zwanziger Jahren: Paul Kajetan, der sich seit seiner Entlassung als Detektiv durchs Leben schlägt, gerät in Verdacht, auf seinen Nachfolger in der Münchner Polizeidirektion einen Mordanschlag verübt zu haben. Um seine Unschuld zu beweisen, macht er sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Ein nicht ganz ungefährliches Unternehmen, wie sich bald herausstellt. Kajetans Recherchen führen ihn von der Welt der frühen Alternativen und Landkommunen bis ins Milieu der Spekulanten, Parvenüs und Rechtsradikalen. Stück für Stück setzt er das Puzzle zusammen – und lässt dabei fast sein Leben.

    Mit einer Krimi-Analyse von ZEIT-Autor Tobias Gohlis:

    In »Inspektor Kajetan und die Betrüger« lässt Robert Hültner seinen Helden in einem Milieu ermitteln, das geprägt ist von der zunehmenden politischen Radikalisierung und dem unaufhaltsamen Niedergang der Weimarer Republik Ende der zwanziger Jahre. In einem exklusiven Anhang zum Roman erläutert die ZEIT-Redaktion Roman und Realität in »Inspektor Kajetan und die Betrüger« und zeigt die historischen Hintergründe der Epoche auf.

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    Anno 1927
    256 Seiten
  • Joseph Kanon: Die Tage vor Los Alamos

    New Mexico, Frühjahr 1945: Unter dem Decknamen »Manhattan Project« arbeiten in Los Alamos hochrangige Wissenschaftler, darunter viele Emigranten aus Europa, fieberhaft an der Entwicklung der ersten Atombombe. Als ein Sicherheitsbeamter in der Nähe von Santa Fe ermordet aufgefunden wird, steht das bestgehütete Geheimnis des Zweiten Weltkriegs auf dem Spiel ...

    Mit einer Krimi-Analyse von ZEIT-Autor Gero von Randow:

    In »Die Tage vor Los Alamos« bringt uns Joseph Kanon die fieberhafte Atmosphäre beim Bau der Atombombe unter der Leitung von J. Robert Oppenheimer nahe und beschwört eindringlich die von Misstrauen und Angst besetzte Atmosphäre dieser Zeit herauf. In einem exklusiven Anhang zum Roman erläutert die ZEIT-Redaktion Roman und Realität in »Die Tage vor Los Alamos« und zeigt die historischen Hintergründe des »Manhattan Project« auf.

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    Anno 1945
    448 Seiten
  • Ian McEwan: Unschuldige

    Eine spannende Liebesgeschichte, die im Berlin der fünfziger Jahre spielt, in der Stadt, die zwar in Sektoren aufgeteilt, aber noch nicht durch die Mauer geteilt war, idealer Tummelplatz für Geheimdienste und Spione jeglicher Couleur. Leonard Marnham, Techniker des British Post Office, begibt sich immer tiefer und auswegloser in die fremde, gefährliche Welt des Secret Service. Gleichzeitig wird er von der jungen und hübschen Maria in die Geheimnisse der Liebe eingeweiht. Marnham fühlt, wie er sein Leben aufgibt – und findet es herrlich. Doch die beiden geheimen Welten verändern sein Leben gewaltig.

    Mit einer Krimi-Analyse von ZEIT-Autorin Maren Soehring:

    Ian McEwan nutzt eine berühmt gewordene Spionageaffäre – die sogenannte Operation Gold der amerikanischen CIA und des britischen Secret Intelligence Service gegen die Sowjetunion – als komplexen Hintergrund für eine Liebesgeschichte in der Zeit des Kalten Krieges, die ihren Helden in ungeahnte Schwierigkeiten bringt. In einem exklusiven Anhang zum Roman erläutert die ZEIT-Redaktion Roman und Realität in »Unschuldige« und zeigt die historischen Hintergründe der Zeit auf.

    Abbildung
    Anno 1955
    256 Seiten
    Leseprobe

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