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Jan Henderikse: »Susie und John«, 2015

Exklusiv für die Zeit

Jan Henderikse: »Susie und John«, 2015

Eine auf 40 Exemplare streng limitierte, handsignierte und einzeln nummerierte ZEIT-Sonderedition.
 
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Jan Henderikse: »Susie und John«, 2015

Mit dem international angesehenen ZERO-Künstler Jan Henderikse setzt DIE ZEIT ihre exklusive EDITION KUNST fort. Erstmals erscheint nur für die Leser der ZEIT ein Kunstwerk in streng limitierter, handsignierter und nummerierter Auflage, das erst vor wenigen Wochen vom Künstler in seinem Atelier geschaffen wurde: der Prägedruck »Susie und John«. Der in Antwerpen und New York lebende und arbeitende Jan Henderikse zählt zu den wichtigsten Künstlern der Niederlande. Er wurde jüngst mit Beteiligungen an den großen ZERO-Ausstellungen im New Yorker Guggenheim Museum, im Berliner Martin-Gropius-Buch und im Amsterdamer Stedelijk Museum geehrt. Insbesondere durch seine Assemblagen, Material- und Objektbilder wurde er weltweit bekannt. Prägedrucke wie »Susie und John« gehen auf seine frühen Münzreliefs zurück, wie sie seit 1960 entstehen.

Ein überzeugendes Kunstwerk von meditativer Kraft

Auf den ersten Blick unterstreicht die Grafik »Susie und John« das fundamental-ästhetische Credo des Künstlers Jan Henderikse – die Verwendung von One-Dollar-Münzen mit der Silhouette der US-amerikanischen Frauenrechtlerin Susan B. Anthony sowie Half-Dollar-Münzen, auf denen die Silhouette des früheren US-Präsidenten John F. Kennedy abgebildet ist, steht in direktem Bezug dazu: »Mich interessiert vor allem das Dekorative im klassischen Sinne. Ein Künstler kann sich dem nicht entziehen. Das meine ich nicht im allgemeinen Sinn – genau betrachtet sind Sentimentalität und Kitsch auch dekorativ. Etwas kann auch in einem dramatischen Sinne dekorativ sein, wie zum Beispiel ein Baseballstadion mit 20.000 Menschen darin oder das Zusammenfügen von vielen gleichen Gegenständen aus dem Alltag, wie Münzen oder Korken.« (Jan Henderikse)

Jan Henderikse setzt auf die meditative Kraft der Masse – und der Ordnung, er spielt mit der Struktur von gleichmäßig auf dem Geviert platzierten Münzen, die etwas Beruhigendes, fast Uniformes hat. Außerdem weist jedes einzelne Prägemotiv eine Art innere Zeichnung, ein Bild-im-Bild, auf: Porträt oder Eagle (Adler). Gleichzeitig ist das Wort »Liberty« zu lesen, die One-Dollar-Münze besitzt zudem 11 das eigentliche Münzbild umschließende Ecken. Die Porträts an sich bezeugen eine weitere Ebene der Arbeit, die der Künstler zwar nicht offen »anspricht«, jedoch »duldet«: bei beiden Figuren handelt es sich um Hoffnungsträger – so gab Susan B. Anthony als erste Frau ihre Stimme bei einer Präsidentschaftswahl ab, was ihr einen Prozess und eine Strafe einbrachte.

Sichern Sie sich jetzt Ihr handsigniertes und nummeriertes Exemplar aus der auf 40 Stück limitierten Prägedruck-Edition zum Preis von nur 1.100,- € – ausschließlich erhältlich bei der ZEIT!

*Zzgl. 9,95 € Versandkosten. Aufgrund der Limitierung der Edition kann keine Gewähr für eine Berücksichtigung der Bestellung insgesamt bzw. der bestellten Menge übernommen werden.

Vorteile unserer Edition

 
EIN BEEINDRUCKENDES WERK, GESCHAFFEN IN 2015: Jan Henderikse (*1937) zählt zu den wichtigsten Künstlern der Niederlande. Er war Mitbegründer der niederländischen ZERO-Gruppe »NUL«. Seinen Prägedruck »Susie und John« schuf er in der exklusiven ZEIT EDITION KUNST.
 
STRENG LIMITIERTE AUFLAGE: Für DIE ZEIT erscheint »Susie und John« in einer streng limitierten Auflage von nur 40 Exemplaren.
 
VOM KÜNSTLER HANDSIGNIERT UND NUMMERIERT: Jeder Prägedruck wurde auf besonders festes Büttenpapier gedruckt und von Jan Henderikse handsigniert und einzeln nummeriert.
 
EXKLUSIVES ANGEBOT NUR FÜR ZEIT-LESER: Sie erhalten das Kunstwerk »Susie und John« zum Preis von nur 1.100,00 €.

Details

Das Kunstwerk

Das Kunstwerk

Details »Susie und John«

  • Papierformat: 80 x 60 cm (H x B)
  • Technik: Prägedruck
  • Entstehungsjahr: 2015
  • Papier: Büttenpapier
  • Limitierte Auflage: 40 Exemplare
  • Von Hand signiert und einzeln nummeriert
Der Künstler

Der Künstler

Jan Henderikse wurde am 22. Januar 1937 in Delft (Niederlande) geboren. Beide Eltern waren Fabrikarbeiter. Henderikse studiert an der Freien Akademie Den Haag. 1959 war er zunächst Mitglied der Niederländischen Informellen Gruppe, neben Armando, Henk Peeters, Jan Schoonhoven und Kees van Boehmen, und gründete gemeinsam mit diesen 1960 die Gruppe Nul, die bedeutendste Künstlergruppe in seinem Heimatland neben CoBrA und eine parallele Bewegung zur deutschen ZERO um Mack, Piene und Uecker. Die Bekanntschaft und spätere Freundschaft mit Günther Uecker war es auch, die Jan Henderikse Anfang der 1960er Jahre bewog, zusammen mit seiner Frau von Köln nach Düsseldorf zu ziehen, wo er bis 1963 arbeitete und lebte.

Künstlerisch vollzog sich Henderikses Entwicklung vom anfänglichen Informellen und einer Nähe zum Nouveau Réalisme bereits in den frühen 1960er Jahren hin zu Material- und Objektbildern, ausschließlich aus Fundstücken. Seine eindrucksvollen Ready-Mades aus einfachsten Materialien widmen sich der Ästhetik des Lebens vermittels alltäglich unscheinbarer Dinge. Jan Henderikse über seiner Arbeiten: » Sie hatten für mich nie die Funktion eines Kommentars zum Kapitalismus, im Gegenteil, es hatte eben mit Liebe zu tun.« Der in Antwerpen und New York lebende Henderikse zählt zu den wichtigsten Künstlern der Niederlande und genießt international ein hohes Ansehen.

Das Druckverfahren

Das Druckverfahren

Der Präge- oder Reliefdruck zählt zu den ältesten Druckverfahren. Um ein Ergebnis erzielen zu können benötigt man keine Farbe, es genügen ein erhabener Druckstock (das Motiv) und ein möglichst weicher Druckträger (Papier, Pappe). Bei Jan Henderikses Werk »Susie und John« handelt es sich genaugenommen um einen Blinddruck. Dabei werden die auf einer Druckplatte vorhandenen erhabenen Stellen oder, wie in diesem Falle, die montierten Münzen, ohne Farbe direkt von der Platte auf das Papier (Bütten) gedruckt. Das Papier sollte dafür gut durchfeuchtet sein, damit es eine gewisse Elastizität aufweist – es legt sich während des Druckens um die abzudruckende Form und wird dadurch gedehnt, darf aber nicht reißen.

Prägedrucke sind von verschiedenen Künstlern bekannt, zum Beispiel von den ZERO-Künstlern Heinz Mack und vor allem Günther Uecker, auch von Blinky Palermo und nicht zuletzt von Jan Henderikses Freund und Mentor Jan Schoonhoven.

Die Galerie

Die Galerie

Die Leidenschaften zur Druckgrafik, die Verbundenheit zum Künstler und der enge Kontakt zum Sammler stehen im Zentrum der Galerie Breckner. Seit nunmehr zehn Jahren steht sie als Kunsthandel und Verlag für ausgewiesene Expertise im Segment qualitativ hochwertiger Druckgrafik. Neben Werken von Jan Henderikse führt der nunmehr schon etablierte, aber immer noch aufstrebende Kunstverlag auch Editionen der Künstler Günther Uecker, Christo, Arnulf Rainer, Heinz Mack, Jörg Immendorff, A.R. Penck, Markus Lüpertz und Otto Piene im Programm.

Viele dieser Auflagen wurden entweder durch Ankäufe zusammengetragen oder im Eigenverlag herausgegeben. Von herausragender Bedeutung ist dabei zum einen, die Künstler in den Fokus unserer Zeit zu rücken, die ungebrochen die Tradition der Grafik gleichsam fort “malen“, und zum anderen die Aufgabe, die Zeitlosigkeit von klassischer Druckgrafik in all ihren verschiedenen und auch innovativen künstlerischen Ausdrucksformen zu unterstreichen. Darum sucht die Galerie mehr und mehr neben der genuinen Verlags- und Handelstätigkeit auch das Vermitteln von Ausstellungen und das Produzieren von Dokumentarfilmen über die Künstler als Aufgabe zu verstehen – hierzu zählt auch die archivarische Arbeit für die grafischen Oeuvre der Künstler und die Veröffentlichung von Werkverzeichnissen.

All diese Projekte werden in internationaler Zusammenarbeit mit Museen, Galerien, Kunstvereinen und grafischen Sammlungen – und der Kooperation mit Medienpartnern erarbeitet. Denn nur im konstruktiven Miteinander sind die Arbeit und die Werke der Künstler in angemessener Weise den Sammlern und Kunstfreunden zu vermitteln.

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