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Max Pechstein »Drei Künstlerpostkarten«, 1910-1915

Max Pechstein »Drei Künstlerpostkarten«, 1910-1915
Mengershausen Editionen
Manufaktur »Mengershausen Editionen« Die kurz nach der Jahrtausendwende von Tilman v. Mengershausen gegründete Werkstatt für digitalen Kunstdruck war eine der ersten in Europa, die digitale Pigmentdruckverfahren für den hochwertigen Kunstdruck nutzte und mit althergebrachten... Mehr erfahren..
Exklusiv für die Zeit

Max Pechstein »Drei Künstlerpostkarten«, 1910-1915

Auf jeweils 80 Exemplare limitierte Sonderedition – exklusiv für DIE ZEIT
 

Varianten

 
€ 1.250,00 Preise inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten
Sofort Lieferbar.
Mengershausen Editionen
Manufaktur »Mengershausen Editionen« Die kurz nach der Jahrtausendwende von Tilman v. Mengershausen gegründete Werkstatt für digitalen Kunstdruck war eine der ersten in Europa, die digitale Pigmentdruckverfahren für den hochwertigen Kunstdruck nutzte und mit althergebrachten... Mehr erfahren..

Max Pechstein »Drei Künstlerpostkarten«, 1910-1915

Anlässlich der aktuellen Ausstellung »Max Pechstein. Künstler der Moderne« im Bucerius Kunst Forum Hamburg erscheinen in enger Kooperation mit dem Brücke-Museum Berlin drei von Max Pechstein in den Jahren 1910 bis 1915 gestaltete Postkarten in einer einzigartigen, hochwertig produzierten ZEIT-Sonderedition.

Jeweils limitiert auf 80 einzeln nummerierte Exemplare, werden die expressionistischen Motive »Sitzender Mann«, »Im Café« und »Eingeborene, kniend« in einem aufwendigen Faksimile-Druckverfahren auf Baumwollpapier gebracht. Die drei Kunstwerke von Max Pechstein (1881–1955) geben in ausdrucksstarken Linien und Farben Einblicke in das Leben und Umfeld des berühmten Brücke-Mitgliedes. Als Extra wurden die Original-Rückseiten der Postkarten rückseitig auf den jeweiligen Rahmungen abgedruckt.

Unser exklusives Angebot für ZEIT-Leser: Ihre persönlichen Künstlerpostkarten erhalten Sie wahlweise im Set für € 1.250,00 oder als Einzelstück für jeweils € 470,00. Inklusive zwei Freikarten für die Ausstellung »Max Pechstein. Künstler der Moderne« im Bucerius Kunst Forum Hamburg sowie zwei Freikarten für das Brücke-Museum in Berlin. Im Set erhalten Sie zusätzlich den Katalog zur Ausstellung »Die Künstler der ›Brücke‹ – Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphik«. 

Ausstellungstipp: »Max Pechstein. Künstler der Moderne«, Bucerius Kunst Forum, Hamburg 20. Mai 2017 - 03. September 2017, Öffnungszeiten: Montag - Sonntag 11-19 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr.

© 2017 Pechstein Hamburg / Tökendorf

Vorteile unserer Edition

 
Exklusiv für DIE ZEIT – Anlässlich der Ausstellung »Max Pechstein. Künstler der Moderne« im Mai 2017 im Bucerius Kunst Forum Hamburg und in enger Kooperation mit dem Brücke-Museum Berlin erscheinen drei von Max Pechstein in den Jahren 1910 bis 1915 gestaltete Postkarten in einer einzigartigen, hochwertig produzierten Sonderedition.
 
Streng limitierte Auflage – Die drei Künstlerpostkarten erscheinen jeweils limitiert auf nur 80 Exemplare. Jedes Kunstwerk ist rückseitig nummeriert und mit einem Brücke-Editionsstempel versehen. Auf den Rahmungen sind zudem die Original-Rückseiten der Postkarten abgedruckt.
 
Aufwendige Reproduktion – Jedes Exemplar wird im hochwertigen Faksimile-Pigmentdruck auf Baumwollpapier reproduziert. Die Blattränder werden von Hand patiniert und farblich eingestimmt.
 
Erstklassige Rahmung – Jedes Motiv ist individuell gerahmt, sodass die Werke nicht nur im Zusammenspiel harmonieren, sondern auch als Einzelstücke eindrucksvoll zur Geltung kommen. Die Rahmung erfolgt hinter entspiegeltem Museumsglas in einer edlen Vollholzleiste aus Nussbaum natur, Erle dunkel lasiert und Eiche matt schwarz. Die Float-Montage im naturweißen Klapp-Passepartout setzt den lebendigen Charakter jedes Blattes hervorragend in Szene.

Details »Drei Künstlerpostkarten« 1910–1915

»Eingeborene, kniend«, 1915
Tusche und Farbkreiden,
Blattmaß: ca. 8,2 x 14 cm (B x H)
Vollholzleiste aus Eiche, matt schwarz

»Im Café«, 1910;
Aquarell und Tuschfeder,
Blattmaß: ca. 9 x 13,9 cm (B x H)
Vollholzleiste aus Nussbaum, natur

»Sitzender Mann«, 1910;
Holzschnitt H 92, koloriert,
Blattmaß: ca. 9 x 14 cm (B x H)
Vollholzleiste aus Erle, dunkel lasiert

Limitierte Auflage:
Jeweils 80 Exemplare

Entstehungsjahr:
1910 bis 1915

Format gerahmt:
24 x 30 cm (B x H)

Technik:
Faksimile Pigmentdruck auf 200g Baumwollpapier, nach den Original-Postkarten im Brücke-Museum Berlin

Rahmung:
Hängefertige Rahmung in hochwertiger Vollholzleiste, Float-Montage in naturweißem Klapp-Passepartout, entspiegeltes Museumsglas

Edition:
2017

Extras:
Abdruck der Original-Postkartenrückseite mit dem handschriftlichen Text von Max Pechstein auf jedem Kunstwerk. Jedes Einzelstück wird zudem rückseitig nummeriert und mit einem Brücke-Editionsstempel versehen.

Preis:
Im Set zum Vorteilspreis von € 1.250,00
Einzelpreis je € 470,00

Die Kunstwerke

Max Pechsteins Postkarten – Kunstwerke im Miniatur-Format

Wie die Werke seiner Brücke-Kollegen zeigen die drei Postkarten von Max Pechstein vor allem eines –- die besondere Gabe, mit wenigen ausdrucksstarken Linien und Formen Gesehenes und Erlebtes wiederzugeben. Aufgrund ihres Miniatur-Formates sind sie außergewöhnliche Kunstwerke, die einen aufschlussreichen Einblick in die jeweilige Lebenssituation Pechsteins geben.

Der Holzschnitt »Sitzender Mann« schmückt die Ansichtsseite einer Postkarte, die Max Pechstein um 1910 an den Moritzburger Teichen gestaltete und mit einer kurzen Botschaft auf der Rückseite an das Modell Doris Große, Ernst Ludwig Kirchners damalige Freundin, verschickte. Das Motiv stammt ursprünglich von seinem Künstlerkollegen Erich Heckel und wurde von Pechstein adaptiert. Auf der Rückseite finden sich die Unterschriften der drei Maler Pechstein, Kirchner und Heckel, die der Adressatin mit dieser Grafik eine kleine Freude machen wollten.

Einzeln Bestellen € 470,00

Die Postkarte »Im Café« von 1910 zeigt eine typische Kaffeehausszene in Berlin. Im Mittelpunkt steht eine Dame im grünen engen Kleid und extravagantem Hut, die sich mit einer anderen Dame am Tisch angeregt zu unterhalten scheint. Rechts im Hintergrund beobachten zwei Herren im Anzug das Geschehen. Skizzenhaft und in leichten Konturen hielt Max Pechstein diese gesellige Szene des bürgerlichen Lebens fest. Die Postkarte ging mit knappem Gruß an die Fotografin Minya Diez-Dührkopp, die zu jener Zeit verschiedene Porträtfotografien von Max Pechstein anfertigte.

Einzeln Bestellen € 470,00

Die Postkarte »Eingeborene, kniend« verschickte Max Pechstein im Februar 1915 von der philippinischen Stadt Manila an die Sammlerin Dr. Elsa Glaser in Berlin. Seine Worte lassen seine verzweifelte Situation erahnen: »Es ist ein Graus in diesem Manila, man kommt nicht weg!«. Max Pechstein und seine Frau waren nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges und der feindlichen Übernahme der Japaner gezwungen, ihre lang ersehnte Reise zu den Palau-Inseln abzubrechen. Die Ansichtsseite der Postkarte zeigt ein für Pechsteins Südseereise typisches Motiv: Die kniende junge Ureinwohnerin geht konzentriert ihrer Arbeit nach, die sie umgebende Landschaft ist nur skizzenhaft erkennbar. Dynamische, fedrige Tuschstriche unterstreichen das Augenblickhafte der Szene.

Einzeln Bestellen € 470,00

DER KÜNSTLER

Max Pechstein: Die Suche nach dem Wahrhaften und Natürlichen

Der expressionistische Maler Max Pechstein wurde 1881 in Zwickau geboren. Nach seiner klassischen Ausbildung an der Künstlerakademie in Dresden trat er 1906 der von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottluff gegründeten Künstlergemeinschaft »Brücke« bei. Inspiriert durch die farbgewaltigen Werke Vincent van Goghs, begann für Max Pechstein eine abwechslungsreiche Phase des Entdeckens und Beschreitens neuer Wege in seinem Kunstschaffen.

Mit seinen Künstlerkollegen unternahm er Ausflüge an die Nordsee und die Moritzburger Teiche, die den kollektiven Stil des »Brücke«-Expressionismus maßgeblich prägten und damit auch in Max Pechsteins Malweise einflossen. Individuelle Inspiration holte er sich bei eigenen, von der Gruppe unabhängigen Reisen an die Ostsee, nach Italien, Frankreich und auf die Palau-Inseln im Pazifischen Ozean. Durch seine Auseinandersetzung mit aktuellen Kunstfragen und -strömungen wie dem französischen Fauvismus und Kubismus entwickelte Max Pechstein eine eigene, lebhafte und komplexe Bildsprache, die sich besonders durch ihre stilistische Vielfältigkeit auszeichnet.

Max Pechstein war zeit seines Lebens ein Mensch, der nach uneingeschränkter Freiheit für sein künstlerisches Schaffen strebte, was unter anderem 1912 zu seinem Austritt aus der »Brücke« führte. Über die Zeit im Ersten Weltkrieg, die durch Schreckenserfahrungen an der Front geprägt waren, und des »Dritten Reiches« hinweg, das für ihn Ausstellungsverbot und die Beschlagnahme vieler Werke bedeutete, bis zu seinem Tod 1955 gab der erfolgreiche und engagierte Künstler nicht auf, eine authentische Bildsprache für das Wahrhafte, Einfache und Natürliche zu finden.

Max Pechstein - Künstlerportrait

Die Werkstatt

Mengershausen Editionen München: eine Symbiose aus neuester Technologie und Handwerkstradition

Die kurz nach der Jahrtausendwende von Tilman v. Mengershausen gegründete Werkstatt für digitalen Kunstdruck war eine der ersten in Europa, die digitale Pigmentdruckverfahren für den hochwertigen Kunstdruck nutzte und mit althergebrachten Druck- techniken wie Radierung, Prägedruck und Siebdruck verband.

Heute verwirklicht das Team vielfältige Druckprojekte für internationale Künstler, Kunstverlage, Fotografen, Galerien und Museen. Zudem fertigt Mengershausen Editionen farbgetreue Reproduktionen und Faksimilierungen von Originalkunstwerken für Museen an, darunter jene von Edward Munch, Wassily Kandinsky und zuletzt Karl Schmidt-Rottluff.

»Pechstein ist für mich einer der faszinierendsten Künstler seiner Zeit. Mit Schwung und Elan gestaltet er seine Werke. Diese Gestaltungsweise verleiht vor allem seinen Postkarten eine faszinierende Anziehungskraft.«

Prof. Dr. Magdalena M. Moeller
Direktorin Brücke-Museum Berlin

Das Brücke-Museum Berlin

Wichtigster Initiator für das Brücke-Museum in Berlin war der Künstler Karl Schmidt-Rottluff. Er legte im Jahr 1964 den Grundstein dafür, indem er anlässlich seines 80. Geburtstages dem Land Berlin 75 Arbeiten versprach und den Vorschlag unterbreitete, ein Museum zu errichten, das seine Werke und die aller »Brücke«-Mitglieder zeigen sollte. 1967 erfolgte schließlich die Eröffnung. Neben Karl Schmidt-Rottluff beteiligte sich auch Erich Heckel am Aufbau der Sammlung mit einer großzügigen Schenkung. Auf Wunsch beider Künstler wurde der Bestand um Werke von Künstlern aus dem engen Umkreis der »Brücke« wie Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Otto Mueller, Emil Nolde, Fritz Bleyl, Cuno Amiet und anderer erweitert. Heute ist das Ausstellungshaus das bedeutendste Museum des deutschen Expressionismus, das über 5.000 Arbeiten beherbergt.

Vom 21.1.2017 – 3.9.2017 präsentiert das Brücke-Museum in seinem 50. Jubiläumsjahr mit der Sammlungsschau »Die Künstler der ›Brücke‹ – Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphik« eine wechselnde Auswahl bedeutender Gemälde und Papierarbeiten der »Brücke«-Künstler und ihrer engen Künstlerkollegen aus allen Schaffensperioden.

Brücke-Museum Berlin
Bussardsteig 9
14195 Berlin

Öffnungszeiten:
täglich 11 – 17 Uhr,
Dienstag geschlossen

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