Klee, Paul:
»Guter Fischplatz« (1922)
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Klee, Paul:
»Guter Fischplatz« (1922)
Stilisierte Fische und Krebse bevölkern die blaue Meerestiefe, hochabstrakt und dennoch leicht erkennbar. Mit verblüffender Einfachheit gibt der Künstler die Farbveränderungen unterschiedlicher Wassertiefen wieder und vermittelt das Gefühl einer kurzen Momentaufnahme aus einer lebendigen wimmelnden Unterwasserwelt. Das Werk stammt aus dem Jahre 1922.
Paul Klee: Die künstlerische Entwicklung des deutschschweizerischen Malers und Grafikers Paul Klee (1879–1940) war mit verschiedenen Strömungen der Kunstentwicklung des beginnenden 20. Jahrhunderts verschränkt und verknüpft. Obwohl formal kein Mitglied der Gruppe, war er mit den Künstlern des »Blauen Reiters« eng verbunden und stellte auch gemeinsam mit ihnen aus.
Von 1921 bis 1931 wirkte er als Meister und Dozent in verschiedenen Bereichen des Bauhauses. Durch seine Lehrtätigkeit und Kurse (»Elementare Gestaltungslehre der Fläche«) nahm er unmittelbar Einfluss auf eine ganze Generation junger Bauhauskünstler. Die theoretische wie praktische Auseinandersetzung mit der Wirkung von Formen und Farben sollte ein lebenslanges Thema für ihn bleiben. Dies führte ihn jedoch nicht in die reine Abstraktion, sondern entwickelte sich in seinem umfangreichen Werk zu einer Klee-typischen Balance zwischen figürlicher und abstrakter Malerei.
Achtfarbiger frequenzmodulierter Druck auf 250-g-Rives-Blüten. Limitiert auf 3.000 Exemplare. Bildformat: 42,5 cm x 26,5 cm, Blattformat 50 cm x 70 cm
© VG Bild-Kunst, Bonn 1994

