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Marc Brandenburg

Marc Brandenburg ist Multimediakünstler, sein Werk bewegt sich zwischen Zeichnung, Collage, Siebdruck, Installation und Performance. Er wurde 1965 in Berlin geboren, seine Kindheit verbrachte er in den USA und kehrte 1977 nach Deutschland zurück. Mitte der Achzigerjahre begann er als Autodidakt mit der künstlerischen Arbeit. In seinen Werken dokumentiert Brandenburg den urbanen Alltag: Obdachlose, Protestzüge und Subkultur, Konsumschrott und Imbissfraß, aber auch Symbolfiguren der Populärkultur wie Michael Jackson oder Yves Saint Laurent. „Schönheit im normalen Sinn interessiert mich nicht. Ich finde sie auch in Kotzlachen, die man als reizvolle abstrakte Form betrachten kann“, sagt Brandenburg.

»Ich brauche zum Arbeiten Menschen, wenn auch nur, um sie aus der Ferne zu betrachten.« – Marc Brandenburg

Bleistiftzeichnungen – die ersten entstanden 1992 – bilden die Grundlage von Brandenburgs Werk. Die Arbeiten entstehen nach eigenen Schnappschüssen; die festgehaltenen Momente werden ins Negativ gekehrt und oft zusätzlich am Computer manipuliert. Ohne technische Hilfsmittel bringt Brandenburg die Motive dann aufs Papier. Sein Arbeitsarchiv ist im Laufe der Jahre gewachsen und wurde immer wieder zur Quelle für neue Werke. Motive werden recycled und in unterschiedliche Zusammenhänge gestellt. So entstehen aus Reproduktionen der Zeichnungen wiederum Originale wie Siebdrucke, temporäre Tattoos oder Installationen aus transparenten Aufklebern. Im Jahr 2005 erhielt Marc Brandenburg im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt a.M. den renommierten Karl-Ströher-Preis. Er lebt und arbeitet in Berlin.

 

Marc Brandenburg, Alpha St, 2017: © Marc Brandenburg in Jerusalem 2017, © Marc Brandenburg, Foto: William Martin; Marc Brandenburg, Alpha St, 2017, © Marc Brandenburg, Foto: Jens Ziehe

 
 
 
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