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Arnulf Rainer

Arnulf Rainer wurde 1929 in Baden bei Wien geboren. Seinen künstlerischen Weg ging er weitgehend autodidaktisch, aus Protest gegen die vorherrschende Kunstauffassung verließ er als junger Student die Akademie in Wien schon nach wenigen Tagen. In den 1950er-Jahren entwickelte er mit der Hinwendung zum Informel die Methode der Übermalung oder Überdeckung, was in letzter Konsequenz der Auslöschung des bereits vorhandenen Werks dient. Er übermalte vor allem Selbstporträts, aber auch Werke, die ihm Künstlerkollegen zur Verfügung stellten. 1961 wurde er wegen der Übermalung eines fremden Bildes gerichtlich verurteilt. Seit den 2000er-Jahren schuf er außerdem im Bereich der Fotografie ein eigenständiges Oeuvre.

»Das Kreuz ist meine Grundfigur geworden. Mir fällt einfach nichts anderes ein, was mich so herausfordert und in Arbeitswut und Fleiß bringt

Rainer zählt heute zu den bedeutendsten österreichischen Gegenwartskünstlern. 2002 richtete ihm die Münchner Pinakothek der Moderne einen eigenen Raum ein, in dem einige seiner Werke permanent gezeigt werden, 2009 eröffnete in seinem Heimatort Baden ein ihm gewidmetes Museum. Arnulf Rainer lebt und arbeitet in Wien, auf Schloss Vornbach bei Passau und auf Teneriffa.

 

 

Arnulf Rainer, Tiefseekreuz, 2002/2014 © Arnulf Rainer Museum, Foto: Christian Wind; Hilmar Träger

Werke des Künstlers

 
 
 
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