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Heinz Mack: »Licht im Blick«

Exklusiv für die Zeit

Heinz Mack: »Licht im Blick«

Exklusiv geschaffen für die ZEIT und limitiert auf 70 Exemplare
 
- leider ausverkauft -

Heinz Mack: »Licht im Blick«

»Für mich ist die Grafik eine Sprache ohne Worte, eine vollkommene poetische Sprache, mit eigener Syntax, Metrik, Sprachmelodie, mit eigenem Rhythmus. Reine visuelle Poesie, weil sie keinen rationalen Sinn erhält.« (Heinz Mack)

Zeitgleich zur Guggenheim-Eröffnung der ZERO-Retrospektive in New York hat Heinz Mack – Mitbegründer der ZERO-Bewegung und mehrfacher documenta-Teilnehmer – exklusiv für DIE ZEIT den farbintensiven Siebdruck »Licht im Blick« geschaffen. Der 1931 geborene Mack schafft Kunst als Verbindung zwischen Technik und Natur: In seinem 65 x 55 cm großen Kunstwerk setzt er, wie schon in seinen Pastellkreidezeichnungen, Spektralfarben des Lichts in Rechtecken nebeneinander, lässt sie überlappen, ineinanderfließen und verbindet sie zu einem Gesamtgefüge.

Im März 2015 ist der Künstler Heinz Mack in das Kapitalkunstpassranking aufgenommen worden. Der Kunstkompass ist ein in Deutschland jährlich ermitteltes Ranking der weltweit gefragtesten Künstler der Gegenwart.

Exklusiv für ZEIT-Leser
Diese außergewöhnliche Edition erscheint exklusiv für die ZEIT. Sie entsteht als Teil des bedeutenden grafischen Gesamtoeuvres dieses herausragenden Künstlers, in enger Kooperation mit dem Düsseldorfer Verlag Till Breckner, der Heinz Macks grafisches Werk betreut. Werden Sie Besitzer eines ganz besonderen Werkes der Kunstgeschichte!

Sichern Sie sich jetzt Ihr nummeriertes Exemplar aus der auf 70 Stück limitierten Siebdruck-Edition zum Preis von 3.790,- €* – ausschließlich erhältlich bei der ZEIT!

' Zzgl. 9,95 € Versandkosten. Aufgrund der Limitierung der Edition kann keine Gewähr für eine Berücksichtigung der Bestellung insgesamt bzw. der bestellten Menge übernommen werden.

Vorteile unserer Edition

 
VON MEISTERHAND: Im hochwertigen Siebdruckverfahren von Hand gedruckt. In symbiotischer Kongenialität mit dem Künstler setzte der Siebdrucker dieses Kunstwerk in 32 einzelnen Sieben um
 
STRENG LIMITIERT UND NUMMERIERT: Auf 70 Exemplare limitiert und vom Künstler persönlich nummeriert und signiert
 
EXKLUSIV: Diese Edition ist ausschließlich in der ZEIT EDITION KUNST erhältlich

Details

Das Kunstwerk

Das Kunstwerk

Diese Effekte entstehen mithilfe des Siebdruckverfahrens. In 32 Druckvorgängen, die jedes Kunstwerk benötigt, wird von Hand jede ausgewählte Farbe einzeln und nacheinander auf das Büttenpapier aufgetragen. Durch die Überlappung der teilweise lichtdurchlässigen 32 Farbflächen entsteht eine noch weit größere Anzahl von Farben.

Mack fängt mit dieser Technik das Licht in den leuchtendsten Facetten ein, überträgt die Energie in Pigmente und formiert die »Farbe als Licht und (das) Licht als Farbe«. Die Weichheit der Konturen ergibt eine Harmonie, die durch das Zusammenspiel aus Komplementärfarben eine zusätzliche Steigerung erfährt.

Das zweidimensionale Relief eröffnet dem Betrachter eine neue Sicht auf die Welt: auf eine abstrakte Strukturlandschaft, die den Blick sofort fesselt.

Details des »Licht im Blick«

  • Papierformat: 65 x 55 cm

  • Druckstock: 52 x 43 cm

  • Technik: Druck von 32 Sieben

  • Jahr: 2014

  • Papier: Somerset Bütten 280g

  • Auflage: 70 arabisch, 10 römisch, 2 E.A., 1 P.P.

 

 

Das Handwerk

Das Handwerk

Der Siebdruck besitzt für das Gesamtwerk Heinz Macks wohl dieselbe Bedeutung wie etwa der Prägedruck für Günther Uecker oder der Holzschnitt für HP Grieshaber.
In der intensiven Auseinandersetzung mit diesem Medium hat es Heinz Mack zur Perfektion getrieben. Seine oft mit weit mehr als nur vier Farben gedruckten Arbeiten stellen in ihrer vollkommenen Synthese aus Linie, Fläche, Licht und Schatten einzigartige Kunstwerke dar. Aus der Staffelung der Farbe in der grafischen Fläche ergibt sich ein Medium zwischen bildhauerisch-aufbauender Plastik und zweidimensionaler Malerei.

Immer wieder schafft er speziell für die, sich durch ihre Farbtiefen und zeichnerischen Feinheiten auszeichnende Grafik eigene Motive. Das Siebdruckverfahren, bei dem mit einem gummierten Rakel Farbe über ein Sieb gestrichen werden, bietet ihm die perfekte Grundlage, um die von ihm präferierte Pastellkreidetechnik in einem Vervielfältigungsprozess in die Grafik, zu übertragen. In der Überschneidung der Farben mischen sich neue Nuancen, formen sich tiefgreifende Strukturen und ergeben sich letztlich ein leuchtendes Farbengerüst. Der so entstehende Reliefcharakter erzielt in der Betrachtung eine raumgreifende, haptisch anmutende Strukturlandschaft, die seine Werke zu einem Seherlebnis machen.

Bereits zu ZERO Zeiten schuf er Grafiken um seine Kunst in die Welt zu streuen. Seit Urzeiten lässt Heinz Mack seine Siebdrucke von Hans-Peter Haas, wohl einer der bekanntesten Drucker unserer Zeit, anfertigen. Dieser arbeitete ebenfalls für viele verschiedene ZERO Kollegen wie Otto Piene, Lucio Fontana, Jesus Rafael Soto und Robert Indiana aber auch für die Pop Art Künstler Roy Lichtenstein und Tom Wesselmann. In ihrer jahrelangen Erfahrung und technischem Knowhow Arbeiten Künstler und Drucker in diesem Fall eng zusammen und entwickeln so leuchtende Farbakkorde mit einer dreidimensionalen Tiefenwirkung im zweidimensionalen Raum.

Der Künstler

Der Künstler

Wenn ein Künstler wie kein anderer sich den Ideen von ZERO bis heute verbunden fühlt, kann man getrost Heinz Mack anführen. 1931 in Lollar geboren, entwickelt er in jungen Jahren bereits seine Leidenschaft fürs Kunstschaffen. An der Kunstakademie Düsseldorf beginnt er dann im Alter von neunzehn Jahren sein Studium der Kunst- und Werkerziehung. Im Anschluss an sein zweites Studium der Philosophie an der Kölner Universität zu Köln, gründet er mit seinem Studienkollegen und Freund Otto Piene 1957 ZERO.

»Zero ist die Stille. Zero ist der Anfang. Zero ist rund. Zero dreht sich (…) Zero ist weiss.«

In der Erarbeitung einer neuen Weltanschauung entwickelten die Nachkriegskünstler eine neue Zeitrechnung und erschufen die Stunde „Null“. Zu dieser Zeit experimentiert Mack bereits mit den Themen Licht und Struktur. Das Licht, als Leitthema der ZERO-Gruppe, wird für ihn zum essenziellen Nährboden, das in jede seiner Arbeiten Einzug erhält. Für diese Künstler der Nachkriegszeit stand der künstlerische Neubeginn im Mittelpunkt, die mit Hilfe von Reduktion auf die reine Farbe, das Licht und die Bewegung in ihre Arbeiten aufgenommen wurden.

Das Motiv der Technik, welches bereits bei den Expressionisten betont wurde, stand nun wieder als elektrisierendes Moment und als Formgebendes Interaktionsmedium zur Verfügung. Sowohl der Mensch als auch die Technik sollte mit der Natur versöhnt werden um sie zu vereinen. In seiner Auseinandersetzung mit eben diesen Themen reist Mack zum ersten Mal 1958 in die Sahara. Zu dieser Zeit reifen bereits erste Gedanken, die jedoch erst etliche Jahre später in die Tat umgesetzt werden sollten. Zeitgleich experimentiert er mit kinetischen Apparaturen und Licht-Reliefs um in der Struktur und Bewegung das Licht zu bündeln, zu reflektieren und maßgeblich zu transportieren, es zum Inhalt des Werks zu machen.

Seine Faszination für die Aufspaltung des Lichts durch Strukturoberfläche oder Spektralfarben treiben ihn um. In der Entfaltung des utopischen Sahara Projekts, welches seit seiner Reise zu keimen begann, zieht immer weitere Kreise in seinem Kopf. In Algerien und Marokko installiert er erste kinetische Spiegel- und Reliefskulpturen in der Wüste und entwickelt im gemeinsamen Austausch mit Günther Uecker, der 1961 zur ZERO Gruppe dazu stoß, und Piene Licht-, Wasser- und Windskulpturen. Doch weiterhin steht das Licht für ihn im Vordergrund, so beschreibt er.

»Das Licht ist für meine Kunst entscheidend. Was das Licht betrifft, so möchte ich an die Grenze des Machbaren gehen. Ich bin von dem Spektrum des Lichts fasziniert und zwar bezogen auf den Raum und die Zeit.«

Die Galerie

Die Galerie

Die Leidenschaften zur Druckgrafik, die Verbundenheit zum Künstler und der enge Kontakt zum Sammler stehen im Zentrum der Galerie Breckner. Seit nunmehr zehn Jahren steht sie als Kunsthandel und Verlag für ausgewiesene Expertise im Segment qualitativ hochwertiger Druckgrafik. Neben Werken von Heinz Mack führt der nunmehr schon etablierte, aber immer noch aufstrebende Kunstverlag auch Editionen der Künstler Günther Uecker, Christo, Arnulf Rainer, Jörg Immendorff, A.R. Penck, Markus Lüpertz und Otto Piene im Programm.

Viele dieser Auflagen wurden entweder durch Ankäufe zusammengetragen oder im Eigenverlag herausgegeben. Von herausragender Bedeutung ist dabei zum einen, die Künstler in den Fokus unserer Zeit zu rücken, die ungebrochen die Tradition der Grafik gleichsam fort “malen“, und zum anderen die Aufgabe, die Zeitlosigkeit von klassischer Druckgrafik in all ihren verschiedenen und auch innovativen künstlerischen Ausdrucksformen zu unterstreichen. Darum sucht die Galerie mehr und mehr neben der genuinen Verlags- und Handelstätigkeit auch das Vermitteln von Ausstellungen und das Produzieren von Dokumentarfilmen über die Künstler als Aufgabe zu verstehen – hierzu zählt auch die archivarische Arbeit für die grafischen Oeuvre der Künstler und die Veröffentlichung von Werkverzeichnissen.

So konnte der Verlag bereits die grafischen Werkverzeichnisse von Jörg Immendorff und Heinz Mack publizieren - aktuell steht der Oeuvre-Katalog der Radierungen von Arnulf Rainer in der Mache.

All diese Projekte werden in internationaler Zusammenarbeit mit Museen, Galerien, Kunstvereinen und grafischen Sammlungen – und der Kooperation mit Medienpartnern erarbeitet. Denn nur im konstruktiven Miteinander sind die Arbeit und die Werke der Künstler in angemessener Weise den Sammlern und Kunstfreunden zu vermitteln.

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