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»ZEIT-Bibliothek der Goldenen Zwanziger«

Das Lebensgefühl einer Epoche, eingefangen in 10 Meisterwerken
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»ZEIT-Bibliothek der Goldenen Zwanziger«

Die »Roaring Twenties« – eine Epoche, bestimmt durch ein pulsierendes Lebensgefühl, das sich zwischen ausschweifendem Vergnügen und wirtschaftlicher Notlage als Tanz auf dem Vulkan entpuppt. Für die Literatur beginnt in dieser Zeit eine goldene Ära, es entstehen jene Bücher von unerreichter stilistischer Brillanz, die heute zum Kanon der internationalen Moderne gehören. Die neue »ZEIT-Bibliothek der Goldenen Zwanziger« vereint 10 dieser Meisterwerke großer Autoren wie Thomas Mann, Alfred Döblin oder Irmgard Keun, die das Leben und das Lebensgefühl der 1920er- und frühen 1930er-Jahre auf beeindruckende Weise widerspiegeln.

Das turbulente Großstadtleben, der Traum vom großen Glück, die Suche nach dem richtigen Handeln kontrastieren mit einer verrohten Gesellschaft, einer unbarmherzigen Wirtschaftskrise und dem langsamen Niedergang der Republik. Mit präzisen Beobachtungen, poetischer Sprache und zeitlosen Geschichten reißen die Autoren den Leser mit in den Strudel der Sehnsüchte und Ängste, Hoffnungen und Zwänge ihrer Zeit.

Alle Bände sind mit Halbleinen, goldener Titelprägung und Lesebändchen ausgestattet und wurden vom Künstler Robert Nippoldt anspruchsvoll illustriert. Zusammen mit dem edlen Schuber ist die Edition ein echtes Schmuckstück fürs Bücherregal. Das ZEIT-Extra: Jedes Buch enthält ein einordnendes Nachwort eines ZEIT-Autors, das die literarische Bedeutung des Werkes würdigt und auf das Leben des Schriftstellers oder der Schriftstellerin eingeht. Eine Sammlung, die in keiner Bibliothek fehlen sollte!

Erleben Sie die literarische Schaffenskraft einer faszinierenden Epoche!

Vorteile unserer Edition
Einzigartige Zusammenstellung
10 brillante Werke, die die »Goldenen Zwanziger« mit all ihren Facetten eindrücklich nahebringen
Hochwertige Ausstattung
10 Hardcoverbände mit Halbleinen-Einband, goldener Titelprägung und Lesebändchen im Schmuckschuber
Kunstvolle Illustrationen
Alle Bände und der Schmuckschuber sind von Künstler Robert Nippoldt anspruchsvoll illustriert
Ihr ZEIT-Extra
Eigens verfasste Nachworte von ZEIT-Autoren zu Bedeutung und Hintergrund in jedem Band

Details

Hans Fallada »Kleiner Mann – was nun?«
Hans Fallada »Kleiner Mann – was nun?«

Der Buchhalter Johannes Pinneberg und seine Frau »Lämmchen« wähnen sich in einer unanfechtbaren Liebesidylle, doch die grassierende Massenarbeitslosigkeit lässt sie in Hunger und Not geraten. Im Zwiespalt zwischen Würde und finanzieller Notwendigkeit stehen sie vor der Frage: »Was nun?«.

In seinem Weltbestseller schildert Hans Fallada, wie er selbst sagt, »das Auf und Ab des Lebens, nicht mehr und nicht weniger« – gegenwärtiger konnte man zu seiner Zeit nicht schreiben.

448 Seiten; wiederentdeckte und 2016 erstmals veröffentlichte Originalausgabe

Thomas Mann »Der Zauberberg«
Thomas Mann »Der Zauberberg«

Eigentlich wollte Hans Castorp seinem Cousin im Sanatorium in Davos nur einen kurzen Besuch abstatten. Gefesselt von der Atmosphäre des »Zauberbergs«, verliert er sich in dessen morbider Routine und bleibt schließlich sieben Jahre – bis der Erste Weltkrieg in sein Leben einbricht.

Mit dem 1924 erschienenen »Zauberberg« schuf Thomas Mann einen der bedeutendsten Romane der klassischen Moderne.

896 Seiten

Irmgard Keun »Das kunstseidene Mädchen«
Irmgard Keun »Das kunstseidene Mädchen«

Die achtzehnjährige Doris will aus der tristen Provinz ausbrechen und geht allein ins ferne Berlin, um dort ein »Glanz« zu werden. Doch statt auf den großen Bühnen der Stadt findet sie sich in prekären Verhältnissen am Rande der Gesellschaft wieder.

Irmgard Keun zeichnet mit ihrer dahinfliegenden Sprachkunst ein bedrückendes Bild des von der Weltwirtschaftskrise geschüttelten Deutschlands am Vorabend der nationalsozialistischen Machtergreifung.

144 Seiten

Erich Maria Remarque »Im Westen nichts Neues«
Erich Maria Remarque »Im Westen nichts Neues«

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs meldet sich der 19-jährige Paul Bäumer unter dem Eindruck allgemeiner patriotischer Begeisterung direkt von der Schulbank an die Front. Statt des erhofften Abenteuers erlebt er jedoch den Krieg in seiner vollen Brutalität, das maschinelle Menschenschlachten, die Hölle auf Erden.

Nüchtern, aber gerade dadurch eindrucksvoll, beschreibt Erich Maria Remarque in seinem Weltbesteller die Grausamkeit des modernen Krieges und das Trauma einer ganzen Generation.

204 Seiten

Erich Kästner »Fabian«
Erich Kästner »Fabian«

Jakob Fabian ist ein Moralist – doch in der zerfallenden Weimarer Republik haben Normen ihre Gültigkeit verloren, ein moralisch richtiges Leben scheint nicht mehr möglich. Fabian kann sich dem gesellschaftlichen Zusammenbruch nicht entziehen und verliert nach und nach den Glauben an seine bürgerlichen Ideale.

Erich Kästners »Fabian« zeigt die Verwandlung eines Idealisten zum Zyniker, der in seiner Passivität gefangen ist. Der Roman gilt als eines der bedeutendsten Werke der Neuen Sachlichkeit.

208 Seiten

Marieluise Fleißer »Eine Zierde für den Verein«
Marieluise Fleißer »Eine Zierde für den Verein«

Frieda ist eine unabhängige Geschäftsfrau, sie liebt ihre Freiheit, ist niemandem verpflichtet. Der erfolgreiche Schwimmer und Tabakwarenhändler Gustl erobert zwar ihr Herz, doch jäh spürt Frieda, dass ihr Geliebter sie in die althergebrachte Rolle der abhängigen Ehefrau drängen will.

Marieluise Fleißer zeichnet mit ihrer ganz eigenen, unerbittlichen Beobachtungsgabe das Porträt einer modernen Frau zwischen tradierten Geschlechterrollen und aufkeimender Emanzipation.

192 Seiten

Vicky Baum »Menschen im Hotel«
Vicky Baum »Menschen im Hotel«

Eine alternde Balletttänzerin, ein verbitterter Dauergast, ein Generaldirektor und seine Sekretärin, ein Angestellter sowie ein junger Baron: Im Grand Hôtel treffen verschiedenste Menschen aufeinander. Schnell offenbaren sich ihr Charakter und ihre Träume, ihre persönlichen Krisen, Träume und schicksalhaften Beziehungen.

Vicky Baums internationaler Bestseller porträtiert mit Humor und Mitgefühl die Berliner Gesellschaft der 1920er-Jahre.

288 Seiten

Alfred Döblin »Berlin Alexanderplatz«
Alfred Döblin »Berlin Alexanderplatz«

Franz Biberkopf ist frei. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis versucht er im hektischen Berlin der 1920er-Jahre, als ehrlicher Mann ins normale Leben zurückzufinden – doch dieser Versuch ist zum Scheitern verurteilt. Biberkopf gerät in einen Strudel aus Verrat und Verbrechen, dem er nicht entfliehen kann.

Alfred Döblin schuf mit der packenden Schilderung einer verlorenen Existenz im anonymen Berlin einen der bedeutendsten Großstadtromane der Weltliteratur.

448 Seiten

Mascha Kaléko »Das lyrische Stenogrammheft«
Mascha Kaléko »Das lyrische Stenogrammheft«

»Jetzt bist du fort. Dein Zug ging neun Uhr sieben. / Ich hielt dich nicht zurück. Nun tut‘s mir leid. / – Von dir ist weiter nichts zurückgeblieben / Als ein paar Fotos und die Einsamkeit.«

Mascha Kaléko skizziert das Lebensgefühl der Großstadt auf melancholische und ironisch-zärtliche Weise. Ihre Gedichte erzählen von den großen Themen des Lebens – Liebe, Abschied, Einsamkeit und Sehnsucht. Ihre »aufgeräumte Melancholie« bewunderte nicht zuletzt Thomas Mann.

192 Seiten

Kurt Tucholsky »Schloss Gripsholm«
Kurt Tucholsky »Schloss Gripsholm«

Kurt und seine Geliebte Lydia verbringen einen romantisch-unbekümmerten Liebessommer in Schweden. Doch der Schatten des Berliner Alltags lässt sie auch dort nicht los, ihr sorgloses Glück währt nur kurz.

Kurt Tucholsky verwebt in »Schloss Gripsholm« gekonnt einen unbeschwerten Sommerroman mit kleinen, scharfzüngigen Provokationen gegen die reaktionären Strömungen seiner Zeit.

128 Seiten

Das ZEIT-Extra
Das ZEIT-Extra
Jeder Band enthält ein extra für diese Edition geschriebenes Nachwort eines ZEIT-Autors, das das Leben des Schriftstellers / der Schriftstellerin beleuchtet und das Werk einordnet.
Die Goldenen Zwanziger hautnah erleben
Die Goldenen Zwanziger hautnah erleben

Buchkünstler Robert Nippoldt nimmt Sie bei seinen Veranstaltungen mit auf eine bild- und tongewaltige Reise in die 1920er-Jahre.

Besuchen Sie die Signierstunde seines neuen Buches mit angeschlossener Ausstellung seiner Druckgrafiken am 8. November in Hamburg oder lassen Sie sich am 10. November von Robert Nippoldt und dem Trio Größenwahn mit Chansons der Zeit und Live-Zeichnungen in das Berlin der 1920er-Jahre entführen.

Bewertungen (2)
Kundenbewertungen für
»ZEIT-Bibliothek der Goldenen Zwanziger«
5 / 5 aus 2 Bewertung(en)
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Sehr gutes Geschenk

Da ich selbst einige dieser Klassiker schon kenne, habe ich diese Box meinem Sohn geschenkt - so bleiben die schönen Bücher in der Nähe :-) Er fand sie genauso schön wie ich und hat jetzt als erstes zu Fabian gegriffen - und ich freue mich über sein Interesse.

Tolle GEstaltung

Diese Bücher sind wirklich besonders; das gold-schwarz sieht edel aus und die Zeichungen passen sehr gut zum Stil der 20er Jahre - eine Zeitreise mit toller LIteratur.