»Deep Gold« von Julian Rosefeldt

Auf 25 Exemplare limitierte Künstler-Edition
2.500,00 €

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»Deep Gold« von Julian Rosefeldt

Anlässlich der Collection Night Berlin vom 23.08.2019 bis 25.08.2019 erscheint eine exklusiv für DIE ZEIT konzipierte, streng limitierte Sonderedition des international anerkannten Künstlers Julian Rosefeldt. Die während der Produktion des herausragenden Kunstfilms »Deep Gold« entstandene Fotografie verschmilzt in Film-Noir-Ästhetik Motive des Goldenen Zeitalters im Berlin der 20er Jahre mit Verweisen auf aktuelle politische und gesellschaftliche Themen. Gezeigt wird der international erfolgreiche Kunstfilm »Deep Gold« am neuen Berliner Standort der Sammlung Wemhöner. Die Fotografie erscheint in limitierter Auflage von 25 Exemplaren und ist in einem qualitativ hochwertigem Ahornholzrahmen hinter UV-beständigem Museumsglas montiert. Jede Sonderedition ist nummeriert und wird im Rahmen auf der Rückseite vom Künstler persönlich handsigniert.

Sichern Sie sich jetzt Ihre ZEIT-Sonderedition in einer limitierten Auflage von nur 25 Exemplaren zum Vorzugspreis von 2.500,00 €.

Werkdaten:
Bildformat 480 x 720 mm (H x B), hochwertiges Fotopapier
Rahmung:
Schwarz lasiertes Ahornholz, Format: 500 x 740 x 35 mm (H x B x T)
Auflage:
Limitiert auf 25 Exemplare (+ 5 AP), Exklusiv für DIE ZEIT
Kooperationspartner:
EDITION KÖNIG

Details

Künstler Julian Rosefeldt
Künstler Julian Rosefeldt

Der international anerkannte und in Berlin lebende Künstler Julian Rosefeldt (geb. 1965 in München) ist renommiert für seine visuell aufwendigen und genau choreografierten Filmkunstwerke. Aktuell sind seine Multi-Screen-Installationen im Hirshhorn Museum in Washington, in der National Gallery of Victoria, Melbourne sowie im Israel Museum, Jerusalem zu sehen. Rosefeldt versucht, das Publikum mit Humor und Satire in surreale Welten zu entführen. Dabei ist er inspiriert von aktuellen gesellschaftlichen Themen und verwendet oft Referenzen zur Filmgeschichte, wie hier zu Luis Buñuel’s surrealistischem Meisterwerk »L’Âge D’Or« (Das Goldene Zeitalter).

Julian Rosefeldts Kunstwerke sind unter anderem im Besitz des MoMA New York, des Kunstmuseum Bonn, des Sprengel Museum Hannover, der National Gallery of Victoria, Melbourne und der Art Gallery of New South Wales, Sydney. Der Künstler wird von der König Galerie vertreten.

© Porträt: Veronika Bures

Kunstfilm »Deep Gold«
Kunstfilm »Deep Gold«

Eloge auf Eros, Emanzipation und Ekstase

Gezeigt wird der Hauptdarsteller, direkt aus Buñuels L’Âge d’Or gefallen, wie dieser durch eine schwarz-weiße Stadt auf den Nachtclub »Deep Gold« hinzusteuert. Julian Rosefeldt versetzt das Geschehen in einen Nachtclub im Berlin der 1920er Jahre, in dessen großstädtischem Umfeld verschiedene Parallelwelten zusammenwirken. Damit ist der Film eine Erweiterung dessen, was in der schonungslosen filmischen Gesellschafts- und Religionskritik des spanischen Surrealisten bereits anklingt: die Herausforderung einer repressiven Sexualmoral, die Auflösung der gegebenen Geschlechterordnung und der Appell an eine Emanzipation, die nie die Kraft der weiblichen Sexualität ausschließt. Rosefeldt zieht Parallelen zwischen der wirtschaftlichen Situation der 20er und heute und hinterfragt die kulturellen Folgen der sexuellen Revolution. Die filmischen Sprünge zwischen Zeiten und Räumen sagen immer auch etwas über menschliche Befindlichkeiten aus. Die Sehnsüchte der Menschen, die ihren festen Platz in den Hollywood-Kinos haben, übersetzt Rosefeldt in rezeptionsästhetische Kategorien der bildenden Kunst.

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