ZEIT Weinedition »Weine der Politik«

Fünf erlesene Weine mit großer Geschichte
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ZEIT Weinedition »Weine der Politik«

In der ZEIT-Weinedition »Weine der Politik« stellen wir Ihnen fünf erlesene Weine vor, die deutsche Politik bereits seit Jahrzehnten auf den Tafeln begleiten. Außerdem im Genusspaket enthalten sind ein von Politikredakteur und Wein-Connaisseur Gero von Randow zusammengestelltes Begleitbuch mit Informationen zu Weingütern und Herkunftsregionen der edlen Tropfen sowie das einzigartige Buch »Mit Wein Staat machen«. In diesem erzählt Autor Knut Bergmann anhand der Staatsbankette Deutschlands spannende Hintergrundgeschichten und lustige Anekdoten rund um das Verhältnis von Wein und Politik, vom Kaiserreich bis zum heutigen politischen Betrieb.

Schon Reichskanzler Otto von Bismarck sagte: »Wein ist doch mein bester Botschafter.« Und bis in die heutige Zeit wissen Staatsmänner: Wein ist ein Politikum. Die feinen Tropfen, die bei Treffen von Spitzenpolitikern und Staatbanketten gereicht werden, sind meist sorgsam und mit Bedacht ausgewählt.

Vom Sekt der ältesten Sektkellerei Deutschlands, den bereits Konrad Adenauer aussuchte, über den Weißburgunder des Traditionshauses Schlossgut Diel bis zu einem Wein aus einer der sagenhaftesten Großlagen des Landes, dem Doctorberg, erleben Sie die Weine, die bereits Präsidenten, Königinnen und Ministern ausgeschenkt wurden. Insbesondere zum Essen wurde gern Spätburgunder vom Kloster Eberbach kredenzt oder ein klassischer Lemberger aus dem Haus Graf Neipperg. Auch diese werden Sie im Paket finden.

Sichern Sie sich diese besondere Weinedition zum Preis von 99,95 € und versetzen Sie sich mit Weinen, die bereits Staatspräsidenten oder die Queen genossen haben, zurück in die Historie.

Vorteile unserer Edition
WEINE MIT GROßER GESCHICHTE: Erleben Sie fünf exklusive Weine, deren Weingüter das politische Bankett Deutschlands bereits seit dem Kaiserreich prägten.
INFORMATIVES BEGLEITBUCH: Politikredakteur und Wein-Connaisseur Gero von Randow stellt die fünf Weingüter vor. Sie erfahren in ausführlichen Weinbeschreibungen alles über Ausbau und Stilistik der Weine und sehr lesenswerte Anekdoten zur Historie der Weingüter.
»MIT WEIN STAAT MACHEN«: Autor Knut Bergmann geht dem Verhältnis von Wein und Staat vor allem anhand der Staatsbankette der Bundesrepublik Deutschland nach. Die Menükarten, Fotos, wunderbare Zitate geben Einblicke in das sich wandelnde Selbstverständnis der deutschen Bundesrepublik.
BESONDERES ANGEBOT FÜR ZEIT-LESER: Sichern Sie sich dieses einzigartige Genusspaket, mit Weinen die bereits deutschen Staatgästen gereicht wurden, für 99,95€.
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Details

Doctor Riesling Spätlese Große Lage, 2015, Weingüter Wegeler
Doctor Riesling Spätlese Große Lage, 2015, Weingüter Wegeler

Die Tradition, die Geschichte und die große Ära des Moselweins spielen bereits seit dem Jahr 1900 eine enorme Rolle bei Wegeler. Etwa 100 Jahre später führen die Wegeler- Nachfahrin Anja und ihr Mann Tom die Weingüter mit vielen guten Ideen weiter. Eine davon: »Mit dem Jahr 2000  ng ich an, Weine wegzu- legen«, sagt Drieseberg. 2002 etwa schlappe 70000 Flaschen Spätlese, »denn ich konnte es nie verstehen, dass einem zwar alle vorschwärmen, wie reife Rieslinge schmecken kön- nen – dass aber niemand sie ver- kauft«. Ein Jahrzehntspäter stellte er die »Vintage Collection« vor: Rieslinge, deren Aromen nur durch geduldige Reife entstehen konnten.

Geschichte: Von Konrad Adenauer, Kenner des Rieslings, berichtet das Buch »Mit Wein Staat machen«, dass er den Doctor im Gepäck hatte, als er im Jahr 1955 nach Moskau aufbrach. Nikita Chruschtschow, bäuerlicher Sitte und dem Wodka zugeneigt, wird das zwar kaum beeindruckt haben, aber Adenauer hatte seinen Spaß – und Erfolg, denn es waren die entscheidenden Gespräche bei der Rückholung deutscher Kriegsgefangener. Wegeler-Weine vom Bernkasteler Doctor tauchten auf Bonner Menü-Listen später auch als Sekte auf, denn wenn die Rieslingtrauben in einem kühlen Jahr nicht ganz durchreiften, ließ sich dann immerhin noch hervorragener Schaumwein daraus herstellen.

Hersteller/Importeur: Weingüter Wegeler
Rebsorte: Riesling
Säure, Zucker, Alkoholgehalt: 9,4 g/l / 94,4 g/l / 8,0 %
Allergenhinweis: enthält Sulfite
Sensorik: Pfirsichduft; Aprikosenaroma im Geschmack, auch rote Johannisbeere und sogar ein bisschen Kerbel; die Süße wird sehr schön mit gesunder Säure ausgeglichen; hat Charakter und Wucht.

Schwaigerner Lemberger, 2016, Weingut Graf Neipperg
Schwaigerner Lemberger, 2016, Weingut Graf Neipperg

Ein deutscher Rotwein, der sich seine Daseinsberechtigung zunächst erkämpfen musste, ist der Neipperger Lemberger. Mühen, die sich auszahlten, denn noch heute befindet sich das Weingut an der Spitze und seine kraftvoll-aromatischen Roten werden nach wie vor auf bundesdeutschen Staatsempfängen ausgeschenkt.

Geschichte: Deutscher Rotwein. Deutscher Rotwein? Die noch gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts vorherrschende Ansicht, dieser Begriff sei ein Widerspruch in sich, konnte damals nur in Ausnahmefällen widerlegt werden. Das ist mittlerweile vorbei, es gibt rote Deutsche von Weltklasse, aber das zum Vorurteil gewordene Urteil hält sich noch immer. Umso höher ist der Mut zu bewerten, von dem das Buch »Mit Wein Staat machen« berichtet: Juan Carlos I., Harald V. und anderen hohen Gästen des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker wurde Neippergscher Lemberger serviert.

Hersteller/Importeur: Weingut Graf Neipperg
Rebsorte: Lemberger
Säure, Zucker, Alkoholgehalt: 5,1 g/l / 3,0 g/l / 12,7 %
Allergenhinweis: enthält Sulfite
Sensorik: Ein Bouquet aus Leder, Kirsche und Waldboden lädt zum Trinken ein. Der Wein zeigt sortentypisches Pfefferaroma, schön umgeben von deutlicher Frucht und klassischer Mineralität.

Nahesteiner Weißburgunder, 2018, Schlossgut Diel
Nahesteiner Weißburgunder, 2018, Schlossgut Diel

Als der Winzer Johann Diel 1802 die Burg Layen erwarb, ahnte er nicht, dass er damit den Grundstein für Generationen von Weinbauern legen würde. Den größten Einschnitt der jüngeren Geschichte des Schlossguts stellt indes die Übernahme durch Armin Diel im Jahr 1987 dar. Er setzte auf seinem Weingut radikale Neuerungen um, riss Neuzüchtungen aus dem Boden und pflanzte die Klassiker an: Riesling und Burgunder. Seit 2017 ist seine Tochter Caroline an der Reihe.

Geschichte: Der Weinjahrgang 1984 war zwar miserabel, aber in das gleiche Jahr  el der Amtsantritt von Richard von Weizsäcker (CDU) als Bundespräsident, und der hatte nicht nur politisch, sondern auch was den Wein betrifft eine glückliche Hand. Das Buch »Mit Wein Staat machen« weist darauf hin, dass damals die etwas altbackene Liste der Bonner Repräsentationsweine erneuert wurde – nun fand sich erstmals ein Weißburgunder vom Schlossgut Diel darauf.

Hersteller/Importeur: Schlossgut Diel
Rebsorte: Weißburgunder
Säure, Zucker, Alkoholgehalt: 6,2 g/l / 4,5 g/l / 13,5 %
Allergenhinweis: enthält Sulfite
Sensorik: Zuerst mit dezenter Pfirsichnote, es folgt ein Anflug von Thymian im Geschmack, aber da ist noch mehr: Schmelz, Rosenblätter, Darjeeling, ja sogar ein kleines bisschen Brioche. Ein eleganter Wein, der mehr Druck entfaltet als viele andere Weißburgunder.

Hochgewächs Chardonnay Brut, Kessler Sekt
Hochgewächs Chardonnay Brut, Kessler Sekt

Georg Christian Kessler wusste nicht viel über Champagner, als er mit 20 Jahren der Witwe Cliquot in Frankreich schrieb. 6 Jahre später, zurück in Deutschland, experimentierte er, bis die Weinwelt schließlich über seine »champagnerartigen Weine aus vaterländischen Trauben« jubelte.

Geschichte: Dass Schaumwein aus Esslingen bald vom deutschen Adel und Hochadel geordert wurde, nicht selten begleitet von ressentiment- geladenen Ausfällen gegen die Franzosen, nutzte der Reklame. Im Jahr 1900 beschrieb sich das Haus Kessler als »Hof-Lieferanten Sr. Majestät des Königs von Württemberg. Lieferanten Ihrer Kaiserl. Hoheit der Herzogin Wera, Großfürstin von Russland. Lieferanten Sr. Durchlaucht des Fürsten Chlodwig von Hohenlohe-Schillings- fürst, Deutschen Reichskanzlers.«

Hersteller/Importeur: Kessler Sekt
Rebsorte: Chardonnay
Säure, Zucker, Alkoholgehalt: 6,4 g/l / 11 g/l / 12,5 %
Allergenhinweis: enthält Sulfite
Sensorik: Das Mousseux, also die Perlage, ist fein, und der Geschmack konsequent trocken und mineralisch. Eher leicht, insbesondere für die sonnigen Momente auf.

Assmannshäuser Spätburgunder, Edition Welterbe, 2015, Weingut Kloster Eberbach
Assmannshäuser Spätburgunder, Edition Welterbe, 2015, Weingut Kloster Eberbach

Den Mönchen des 1136 gegründeten Zisterzienserkloster fiel das Glück in den Schoß: Das Kloster wurde im Laufe der Zeit immer wieder mit Weinbergen beschenkt, sie fingen an diese zu verpachten und wuchsen so über die Jahre zum größten Weinbaubetrieb Deutschlands heran. Zu den Perlen der Anlagen gehören auch Rotweinparzellen in Assmannshausen. Der hier wachsende, renommierter Riesling, wurde häufig Staatsgästen und Diplomaten angeboten.

Geschichte: Das Weingut kann auf eine besonders lange Geschichte zurück- blicken. Am 13. Februar 1136 als Zisterzienserkloster gegründet, gehört es heute zum Unesco-Weltkulturerbe. Damals fanden die Mönche bereits geeignete Gebäude vor, denn fünf Jahre zuvor war dort ein Augustinerstift geschlossen worden – wegen Zuchtlosig- keit, wie die Legende geht.

Auch in der Nazi-Zeit war das Kloster kein abgeschotteter, geschichtsferner Ort. Aus dem Buch Mit Wein Staat machen erfahren wir, dass Deutschlands Nazi-Führung eine besondere Vorliebe für die Produkte des Klosters hatte (im Falle Hitlers: Traubensaft) und diese auch ausländischen Diplomaten kredenzte.

Hersteller/Importeur: Weingut Kloster Eberbach
Rebsorte: Spätburgunder
Säure, Zucker, Alkohol: 5,3 g/l / 0,2 g/l / 12,5 %
Sensorik: Hell funkelnd im Glas, offeriert er einen sortentypischen Duft von roten Beeren und Wald. Er ist leicht, modern, mit präziser Säure, die ihn mit mineralischer Finesse versieht.

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