ZEIT-Sonderedition Olivenöl-Geschenkset »Fein & Fruchtig«

Hocharomatische Vielfalt – exklusives Geschenkeset der ZEIT
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Artikel-Nr.: 44401
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ZEIT-Sonderedition Olivenöl-Geschenkset »Fein & Fruchtig«

Sonnenverwöhnte Landschaften, ein angenehmes Klima und ursprüngliche Natur – beste Voraussetzungen, um aromatische, gehaltvolle Oliven anzubauen und hochwertiges, schmackhaftes Öl zu gewinnen. In Kooperation mit den Olivenölexperten von arteFakt erscheint nun eine Neuentwicklung unserer exklusiven ZEIT-Sonderedition »Olivenöl«. Das Olivenöl-Geschenkset »Fein & Fruchtig« vereint zwei hervorragende und hocharomatische Olivenöle, die perfekt aufeinander abgestimmt wird. Gelifert werden diese direkt in einem edlen Geschenkkarton und eignen sich so besonders zum Verschenken an liebe Freunde & Familie.

Die zwei erlesenen Olivenöle (2 x 0,5 Liter) kommen von traumhaften Inseln im Süden Europas. Das Arbequina von Teneriffa sowie das Nocellara del Belice & Biancolilla aus West-Sizilien. Die jahrelange Erfahrung unserer Oliviers sowie das optimale Klima im Mittelmeer garantieren beste lagenreine Qualität und ein höchst aromatisches Geschmackserlebnis: echte »Native Olivenöle Extra«. Ergänzend bringen Sie die Geschenkkarten den besonderen Ölen sowie deren leidenschaftliche Oliviers näher. Kleine Porträts der Oliviers sowie Wissenwertes der Olivenöle finden auf den hochwertigen Karten Platz. Sichern Sie sich noch heute eins der exklusiven ZEIT-Sonderedition Geschenk-Sets und genießen Sie eine erlesene Geschmacksvielfalt!

Details

Finca Noel - Arbequina-Oliven auf Teneriffa
Finca Noel - Arbequina-Oliven auf Teneriffa

Natives Olivenöl Extra – erste Güteklasse

  • Oliviensorte: Arbequina
  • Aromen/Geschmack: fruchtige Aromen von frühreifem Kernobst, von Tomatenblättern und mit nussigen Anklängen, zurückhaltend herbe Noten, mit markant pfeffriger Schärfe
  • Verwendung: ein Generalist, der bestens die Gemüse durch die Jahreszeiten begleitet, in kalter Form als Salat oder geschmort zu Reis, Pasta oder Paella.
  • Speiseempfehlung: kurz geschmorter Wirsing oder junger Spinat mit Rosinen und gerösteten Mandelsplittern, Staudensellerie mit gebratenen Austernpilzen auf schwarzem oder rotem Reis und gehobeltem Manchego-Käse.



Die Finca Noel im Süden von Teneriffa kann als einzigartiges Kleinod des Olivenanbaus im Mittelmeerraum bezeichnet werden und Noel lässt sich nicht einfach als Olivier oder Landwirt einordnen. 2010 erwarben Noel und seine Frau Gabi die verlassene Finca nahe am Meer, mit einem halb verfallenen Haus auf einer Anhöhe, umgeben von 15 Hektar Land, u.a. mit Resten alter Terrassenanlagen. Nach langer und erfolgreicher unternehmerischer Tätigkeit in Deutschland und der Schweiz wollten sie sich hier ihren Traum eines idealen Lebens im Einklang mit der Natur erfüllen. Nicht die Ruhe des Nichtstuns strebten sie an, sondern die Möglichkeit einer landschaftlichen Gestaltung, mit einer Vielzahl verschiedener Nutz- und Zierpflanzen, die sie und auch andere Menschen, Freunde und Gäste, zur inneren Ruhe führen können.

Heute betritt man dort eine verwunschene Gartenlandschaft und fühlt sich in ihr schnell in ein Paradies versetzt. Noel und Gabi möchten mit ihrem Gartenparadies aber nicht nur die vielfältigen Sinneswahrnehmungen der Landschaft mit ihrer Pflanzenvielfalt darbieten, sondern in ihren Früchten sie ebenso auch schmecken lassen. Nach dem Anspruch moderner Winzer, die Qualität des Weines im Weinberg entsteht zu lassen und sie im Keller mit modernster Technik zur Geltung zu bringen, erzeugt Oliver Noel ein aromatisch sehr fruchtbetontes Terroir-Olivenöl aus den Arbequina-Oliven, seiner nachhaltig und kontrolliert und zertifiziert bewirtschaften Olivenbäume. Der Boden vulkanischen Ursprungs begünstigt ihn dabei ebenso wie das natürliche und mineralisch aufgeladene Wasser aus dem Vulkangestein und der Lage seiner terrassierten Olivenhaine in einer der besten Klimazonen der Welt.

Pietro Radosti – die autochthonen Oliven Nocellara del Belice & Biancolilla im westlichen Sizilien, Italien
Pietro Radosti – die autochthonen Oliven Nocellara del Belice & Biancolilla im westlichen Sizilien, Italien

Natives Olivenöl Extra – erste Güteklasse

  • Oliviensorte: Nocellara del Belice & Biancolilla
  • Anbau: in Umstellung auf kontrolliert ökologischen Anbau nach EU-Bio-Richtlinie
  • Aromen/Geschmack: frühlingshaft feine Aromen früher Blüten und noch hellgrüner Ziergräser und Blätter; grüne Bananenschale, etwas Artischocke; mit zurückhaltend herben und spitzen Pfeffernoten
  • Verwendung: Für die fein-elegante und lieblich aromatische Küche, vorwiegend pur und kalt, wenn warm – nur zum kurzen Schmoren bis 130°C.
  • Speiseempfehlung: Feines Gemüse, wie Zuckerschoten oder -erbsen, junge Möhren, Zucchini, gelbe und rote Paprikaschoten, feine und helle Blattsalate, Staudensellerie und Cocktailtomaten, Meeres-früchte und gedämpfte Weißfische.



In der vierten Generation führt Pietro Radosti den Olivenhain seiner Familie im westlichen Sizilien, dennoch ist er ein Quereinsteiger und zählt zu den erst wenigen, die sich seit einigen Jahren aufmachen, mit Olivenöl mehr als nur einen Fettlieferanten zu erzeugen. Der Ur-Großvater pflanzte die Olivenbäume, der Großvater bewirtschaftete sie und der Vater folgte in den sechziger Jahren den Anwerbungen als Arbeitsmigranten nach Deutschland zu gehen. Pietro, der in der Rhein-Main-Region aufwuchs, BWL studierte und heute in einem Technologieunternehmen eine gute Stellung hat, erlebte den Olivenhain nur in den Ferien beim Besuch seiner Großeltern und zuhause mit dem Familien-Olivenöl auf dem Esstisch. Erst im Rentenalter unterstützte sein Vater dann seinen Vater, verbrachte damit viel Zeit in Sizilien und entdeckte spät seine Leidenschaft für Olivenbäume und den Saft seiner Früchte. Als er 2019 verstarb stand Pietro, wie viele jetzt in seiner Erbengeneration, vor der Entscheidung den Olivenhain aufzugeben und zu verkaufen oder ihn weiter zu führen.

Ökonomisch macht es wenig Sinn für 1.000 Olivenbäume sein bisheriges Leben aufzugeben, lange schon lässt sich damit keine Existenz mehr sichern. 1.000 Bäume erfordern übers Jahr aber mehr Arbeit, als dass sie nebenberuflich als Hobby aus der Ferne betrieben werden könnte. Mit neuen Ideen begann Pietro Lösungen zu suchen, mit denen auch unter diesen Bedingungen, der Olivenhain für die fünfte Generation in der Familie zu erhalten wäre. U.a. Unterstützt mit dem fachlichen und wissenschaftlichem know how von arteFakt zur Olive sucht er jüngere Partner für nachhaltige und ökologische Anbauweisen zu gewinnen, ebenso wie Olivenmüller für neue Produktionsverfahren, die nicht nur einfach Öl, sondern aromatisch genussreiche Terroir-Olivenöle ermöglichen. Die gelebten Traditionen im Ort machen das zu keiner leichten Aufgabe. Auch dafür sucht sich Pietro Unterstützung und organisiert im Spätherbst für seine Olivenbäume ein internationales Erntecamp. Aus vielen Ländern bewerben sich Menschen, um für einige Wochen ihrem oftmals von der Natur entfremdeten Alltag zu entfliehen. Impulse aus ihrer Welt bringen sie dabei mit, die im Ort Spuren hinterlassen. Wenn sie dann zurückkehren, haben sie nicht nur ein Olivenöl der neuen Generation mit im Gepäck, sondern helfen mit in ihrer Welt darüber aufzuklären was ein echtes natürliches Olivenöl ist, wie es schmecken und wie man es genießen sollte. Die Oliven für das diesjährige Olivenöl pflückten Pietro mit einem jungen Landwirt aus dem Ort und Helfer*innen aus Belgien, Frankreich, England, Dänemark, Deutschland und Italien. Es ist damit nicht nur im Aroma ein sehr feines und komplexes Olivenöl geworden.

Handelsagentur arteFakt
Handelsagentur arteFakt

arteFakt sorgt für fairen Handel und grenzenlosen Genuss.

Für ihre exklusive Olivenöl-Sonderedition kooperiert DIE ZEIT mit arteFakt, einer Institution mit umfangreichen Erkenntnissen rund um die Olive und das Olivenöl. Conrad Bölicke hat 1998 die namhafte Olivenöl-Kampagne ins Leben gerufen, die seitdem eng mit Olivenbauern aus Italien, Spanien und Griechenland zusammenarbeitet. Erklärtes Ziel ist es, vom Olivenanbau, über die Gewinnung besten Öls bis zu seiner Vermarktung Erzeuger und Konsumenten enger zusammenzuführen, die Manufakturtradition der Oliviers zu fördern und sortenreines, sorgfältig gewonnenes Olivenöl als hochwertiges Genussmittel zu etablieren. Zudem legt arteFakt einen besonderen Schwerpunk auf die Wissensvermittlung und Aufklärung der Verbraucher und bietet Verkostungen, Seminare rund um das Olivenöl sowie Reisen zu den sonnigen Hainen und den Manufakturen vor Ort an.

»Qualität entsteht im Kopf, daher suche ich zunächst keine Produkte, sondern Menschen zum Aufbau einer Beziehung. Wer seine Oliven nicht liebt und der Natur keine Wertschätzung entgegenbringt, wird es nur zum Produzenten, nicht aber zum Olivier bringen, seinem Olivenöl wird die Seele fehlen.«

– Conrad Bölicke, Handelsagentur arteFakt

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