Die Vegetarierin
Kurz erklärt
Eine Frau trifft eine Entscheidung, die zunächst banal wirkt: Sie will kein Fleisch mehr essen. Doch dieser Entschluss wird zur Provokation – für ihren Ehemann, ihre Familie, ihre Umgebung. Je stärker andere versuchen, sie in eine „Normalität“ zurückzudrängen, desto deutlicher wird, dass es um weit mehr geht als um Ernährung: um Kontrolle, Grenzen, Gewalt und den Kampf um den eigenen Körper.
Was es besonders macht
- Radikale Verdichtung: ein leiser Text mit „später Wucht“ – jedes Detail trägt Bedeutung.
- Gegenwartsfrage Körper/Norm: Selbstbestimmung wird hier nicht behauptet, sondern literarisch erkämpft.
- Unverwechselbare Bildsprache: surreal und klar zugleich – ein Roman, der sich einprägt.
























