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Unser Heft blickt zurück auf Deutschlands doppelten Neubeginn 1949, auf die Gründung der Bundesrepublik und der DDR, zweier Frontstaaten des Kalten Krieges. Im Osten diktierte die Sowjetunion die Zwangsheirat von Sozialdemokraten und Kommunisten und hielt den SED-Staat im Juni 1953 mit Panzern auf Kurs. Im Westen gaben die Alliierten das Grundgesetz in Auftrag, das damals kaum Beachtung fand und von Juristen als eher missglückt angesehen wurde – und das heute als die beste Verfassung gefeiert wird, die die Deutschen je hatten. Tatsächlich war das Grundgesetz seiner Zeit voraus: Geschaffen wurde ein robustes Fundament, auf dem die Demokratie in Deutschland reifen konnte. Das Grundgesetz sollte die Lehren aus Weimar beherzigen und die Demokratie wetterfest machen. Heute zeigen autoritäre Regime, dass dafür die Kraft des Wortes allein nicht reicht: Die liberalen, einst vom Grundgesetz inspirierten Verfassungen Ungarns und Polens etwa wurden Schritt für Schritt ausgehöhlt. Wehrhaft sind Demokratien nur, wenn sich genügend Demokraten finden, die für sie einstehen. In Deutschland mangelt es an diesen Grundgesetz-Verteidigern offensichtlich nicht: Die Massendemonstrationen von Freiburg bis Freiberg geben Hoffnung, dass unsere Demokratie trotz aller Krisen auch nach 75 Jahren noch – in guter Verfassung ist.

Frank Werner, Chefredakteur

ZEIT GESCHICHTE 2/24 Die wehrhafte Demokratie

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